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Mischung aus Ska und Polka - Dresdner Band spielt Skolka

Mischung aus Ska und Polka - Dresdner Band spielt Skolka

Schon einmal etwas von Skolka gehört? Wahrscheinlich nicht, denn das Dresdner Musiker-Quintett Offbeat Cooperative hat sich diesen Stil erst vor etwas mehr als einem Jahr zu eigen gemacht.

"Eine Mischung aus Ska und Polka - da treffen karibische Klänge auf osteuropäische Rhythmen", erklärt Johannes Filous, Schlagzeuger von Offbeat Cooperative, den Stil der aufstrebenden Dresdner Band. Neustädter Clubgängern und Ska-Liebhabern dürfte sie möglicherweise ein Begriff sein. Nun wollen die fünf Musiker allerdings auch bundesweit durchstarteten. Beim SPH-Bandcontest haben sie sich seit April dieses Jahres gegen insgesamt 2500 Bands aus Deutschland durchsetzen können. Am Sonntag kämpfen sie im Berliner Comet Club um den Einzug ins Finale. Dabei sind sie auch die letzte verbliebene Dresdner Band im Wettstreit. "Schön wäre es sicherlich, wenn wir gewinnen, aber wir freuen uns am meisten darauf, der Menge einzuheizen und sie zum Tanzen zu bringen. Dieses Erlebnis, auf der Bühne zu stehen und der Club kocht - dafür blutet unser Herz", schwärmt Sängerin Sophie Pianski.

Gegründet haben sich Offbeat Cooperative am 5. Januar 2013 - damals noch in anderer Besetzung. "Zu der Zeit hatten wir noch keinen Kontrabassisten oder eine weibliche Gesangsstimme. Wir haben Leute zu uns in den Proberaum geladen, mit denen wir zusammen Musik gemacht haben und Songs geschrieben haben. So haben wir auch unsere jetzige Sängerin Sophie ins Boot geholt", erzählt Johannes. Die gelernte Medientechnikerin hat die Combo erst im Mai dieses Jahres vervollständigt. Mit Ska oder Polka hatte die Gelegenheits-Sängerin eher wenig am Hut. "Ich konnte mit Ska anfangs nicht viel anfangen. Aber ich habe es einfach ausprobiert und der Funke ist sofort übergesprungen. Die Mischung macht es einfach", verrät Sophie. Gesungen wird auf deutsch, englisch und russisch. "Unsere Texte sind nicht unbedingt politischer Natur. Natürlich schreiben wir auch über Dinge, die uns persönlich beschäftigen, über Vielfalt oder Respekt. Aber dann eher subtil", sagt Johannes. Die Band setzt sich aus mehrstimmigem Gesang, Saxophon, Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug und Percussion-Instrumenten zusammen.

Für das Halbfinale des SPH-Bandcontests haben die Musiker einen Reisebus für etwa 50 Personen gemietet. Wer Lust hat, die Band am Sonntag auf der Reise nach Berlin zu begleiten, kann sich auf ihrer Website noch rasch dafür anmelden. Einige Plätze sind noch zu vergeben. Wer am Sonntag keine Zeit findet, um mit Offbeat Cooperative nach Berlin zu fahren, hat heute Abend ab 21 Uhr in der Reithalle Straße E, Werner-Hartmann-Straße 2, zu der Veranstaltung "Respekt Rockt 2014" die Möglichkeit, "Skolka" live zu erleben. Der Eintritt ist kostenlos.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.10.2014

Juliane Weigt

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