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Ministerium macht Hoffnung - Grundsatzentscheidung über die Intendanz der Dresdner Semperoper ist gefallen

Ministerium macht Hoffnung - Grundsatzentscheidung über die Intendanz der Dresdner Semperoper ist gefallen

Seit dem Tod Ulrike Hesslers vor einem Jahr hat die Sächsische Staatsoper keinen Intendanten. Zwar gibt es eine Vorplanung für die nächsten Spielzeiten, dennoch braucht das Haus dringend eine konzeptionelle Kompetenz an der Spitze für die kommenden Jahre.

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Kunstministerin Sabine von Schorlemer

Quelle: Andre Kempner

Das sächsische Kunstministerium hat eine Findungskommission benannt, aber die Suche nach einem Nachfolger auf dem Intendantenstuhl gestaltet sich offensichtlich schwierig. Die Opernwelt rätselt, zwischenzeitlich wurde der Flame Serge Dorny, seit 2003 Opernintendant in Lyon, als aussichtsreicher Kandidat gehandelt - was nicht abwegig erscheint -, manche wollen auch gern den Sänger, Regisseur und Hallenser Intendanten Axel Köhler in Dresden sehen. DNN befragte Kunstministerin Sabine von Schorlemer zum Stand der Verhandlungen

Frage: Es ist jetzt fast ein Jahr her, dass die Intendantin der Semperoper Ulrike Hessler verstorben ist. Wie ist der aktuelle Stand in Sachen Nachfolge?

Sabine von Schorlemer: Wir hatten unter Wahrung einer pietätvollen Abstandsfrist eine international zusammengesetzte Findungskommission berufen. Diese hat sondiert und mehrere mögliche Kandidaten benannt. Anschließend habe ich selbst in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche geführt. Ein intensiver Prozess, und vor allem ein erfolgreicher. Die Grundsatzentscheidung über die hochkarätige Besetzung der Intendanz ist getroffen. Derzeit gilt es noch, letzte Details abzustimmen. Nach der Sommerpause werden wir den künftigen Intendanten persönlich vorstellen.

Wer wird künftiger Intendant?

Ich verstehe die Ungeduld, aber ohne formell gültigen, unterschriebenen Vertrag werden wir keinen Namen nennen. Jedoch kann ich ihnen versichern: Es ist eine hervorragende Wahl für die Sächsische Staatsoper Dresden.

Was erwarten Sie vom künftigen Intendanten?

Ich bin fest davon überzeugt, dass die neue Intendanz das bundesweite und internationale Renommee von Oper und Kapelle stärken und auch weithin sichtbare künstlerische Akzente setzen wird. Oper und Kapelle sind wichtige Kulturbotschafter des Freistaates. Und sie sollen sich auch weiterhin als Partner für andere Kultureinrichtungen verstehen. Persönlich fände ich es bereichernd, wenn es der neuen Intendanz gelänge, das Haus weiter zu öffnen und die Opernbegeisterung insbesondere bei jungen Menschen zu intensivieren.

Fragen: Kerstin Leiße

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.07.2013

Kerstin Leiße

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