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Militärmuseum Dresden öffnet für Publikum und zieht auch viele Nicht-Dresdner an

Militärmuseum Dresden öffnet für Publikum und zieht auch viele Nicht-Dresdner an

Viele Dresdner, aber auch viele Besucher aus ganz Deutschland ließen es sich am Samstagmorgen nicht nehmen, als eine der ersten Gäste das Militärhistorische Museum Dresden zu besichtigen.

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Einmal in den Panzer T 34 gucken ist auch für die Kleinen spannend.

Quelle: Franziska Schmieder

Die schrägen Wände und die verwinkelte Architektur waren für viele genauso spannend zu betrachten wie die eigentliche Ausstellung. Als besonderes Highlight hoben viele den eindrucksvollen Keil hervor, der das Museum durchschneidet und von dessen Spitze man einen hervorragenden Blick über die Stadt genießen kann.

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Das Leitsystem befindet sich auf dem Fußboden.

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„Da hat der Herr Libeskind sich schon was dabei gedacht" erklärte Wolfgang Schuhmacher aus Lüdenscheid, der nur zu einem Kurzbesuch gekommen war. „Es ist sehr eindrucksvoll gestaltet und ich würde mich gerne noch mal ausgiebig umschauen", so der Journalist, der auf Privatbesuch in Dresden weilt. Als „sehr interessant und sehr eindrucksvoll" beschrieben auch Klaus Kugler und Monika Krings aus Köln die Ausstellung.

„Insgesamt fanden sich in den ersten anderthalb Stunden nach der Eröffnung um 10 Uhr am Samstag etwa 1.500 Gäste ein", so Hauptmann Sebastian Bangert, Pressesprecher des Museums. Doch von Überfüllung oder auch Gedränge war nichts zu spüren. Die Menschen verlaufen sich in den weitläufigen Räumen und vier Etagen, so dass jedes Exponat aus nächster Nähe bestaunt werden kann. Im umliegenden Gelände fand eine Präsentation des Panzers T 34 statt, der jede Menge Qualm aufwirbelte, aber auch jede Menge staunende Zaungäste anzog.

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Robert Erdmann aus Schwerin kam eigens wegen der Architektur ins Museum. "Es gefällt mir sehr gut, auch die Spannung zwischen alt und neu." Eigentlich besuchte er in Dresden den Tag der Architektur.

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Robert Erdmann ist extra wegen der Architektur ins Militärhistorische Museum Dresden gekommen.

Quelle: Franziska Schmieder

Sogar einer der Prüfingenieure des Gebäudes war gekommen, um sich die Ausstellung anzusehen. „Es ist schon eine außergewöhnliche Konstruktion, die in jeder Etage anders wirkt", so Dr. Peter Schwarz aus Darmstadt. Und seine Frau ergänzt: „Das Bauwerk ist absolute Spitze." Robert Erdmann ist sogar extra wegen der Architektur zur Eröffnung gekommen. „Ich war grade auf dem Tag der Architektur in Dresden und habe von der Eröffnung gelesen", so der Schweriner. „Der Bau gefällt mir sehr gut, die Spannung zwischen alt und neu und der Keil verdeutlichen die Brüche, die auch das Thema Krieg und Frieden durchziehen, hervorragend."

„Ich bin einfach nur völlig beeindruckt", erzählte Marlies Grimm überwältig nach ihrem Besuch. Die ehemalige Dresdnerin war schon vor dem Umbau im Militärhistorischen Museum zu Gast. Peter Knapp aus Potsdam vermisste ein wenig die Themen Konfliktbewältigung und Mediation. „Aber die Texte an sich sind auch kriegskritisch und die Architektur gefällt mir hervorragend."

Das Militärhistorische Museum ist noch bis zum Jahresende kostenlos zu besichtigen. Noch bis Dienstag wird ein gesondertes [link:700-NR_DNN_35051-1] mit Podiumsdiskussionen, Spezialführungen und Tanzvorführungen der Semperoper angeboten.

Franziska Schmieder

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