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Militärhistorisches Museum zeigt erstmals Marineausstellung

Militärhistorisches Museum zeigt erstmals Marineausstellung

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden gibt ab Freitag erstmals einen Einblick in den Alltag der Marine während des Ersten Weltkriegs.

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Quelle: Archiv

Die Flotten- und Marinepolitik stehe in der Geschichte ein bisschen im Schatten des Kampfes im Schützengraben, sagte Direktor Matthias Rogg am Dienstag. Im Zentrum der Ausstellung „Die Flotte schläft im Hafen ein. Kriegsalltag 1914-1918 in Matrosen-Tagebüchern“ stehen als Abschrift erhaltene Aufzeichnungen zweier einfacher Soldaten.

Sie taten zeitgleich Dienst auf einem der modernsten Großkampfschiffe des deutschen Kaiserreichs, sahen die Ereignisse laut Rogg aber ganz verschieden. Bis zum 27. Oktober spiegeln rund 250 Exponate vom Orden bis zum Torpedo und der historischen Fotografie bis zum großflächigen Gemälde das Leben der Offiziere und Matrosen auf der SMS „Helgoland“ wieder, die nur ein Mal im Kriegseinsatz war - bei einer der größten Seeschlachten der Weltgeschichte 1916 im Skagerrak.

Sie stammen aus Dresdner Bestand und dem Deutschen Marinemuseum Wilhelmshaven, wo die Schau zuvor gezeigt wurde. Zu sehen sind neben Schiffsmodellen und Uniformen auch „Helgoland“-Wappen und zwei zerschossene Kartuschen. Laut Rogg erfahren Besucher, warum die verspottete Flotte meist im Hafen lag und Matrosen gegen Kriegsende meuterten.

dpa

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