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Militärhistorisches Museum Dresden zählt am Eröffnungswochenende 12.000 Besucher

Militärhistorisches Museum Dresden zählt am Eröffnungswochenende 12.000 Besucher

„Mit so vielen Besuchern hätten wir nicht gerechnet", resümiert Major Alexander Georgi zufrieden das Eröffnungswochenende des Militärhistorischen Museums in Dresden.

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Ein nachgebildeter Elefant im Militärhistorischen Museum in Dresden.

Quelle: Franziska Schmieder

Am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr wurde der zehntausendste Museumsgast begrüßt und mit einer Eröffnungsmedaille aus Meissner Porzellan sowie einem Museumsführer beschenkt. Bis zum Abend kamen noch 2000 Besucher mehr hinzu, berichtet Georgi.

Von seinem Büro im Museum aus hat er einen guten Blick auf den Eingang. Vor diesem hatte sich am Montagmorgen gegen 10 Uhr wieder eine Menschentraube gebildet. Erfolg sei für ihn jedoch nicht allein an der Menge der Besucher zu erkennen, sondern eher daran, ob es gelingt, die Menschen mit dem Thema der Ausstellung anzusprechen und zum Nachdenken anzuregen.

"Das Publikum am Wochenende war sehr gemischt", sagt der Major. Viele Familien, auch mit kleineren Kindern, kamen zur Eröffnung. Das Museum gibt jedoch eine Altersempfehlung von 10 Jahren an, da es sich um ein anspruchsvolles Thema handelt. Aber es läge natürlich im Ermessen der Eltern, auch mit jüngeren Kindern durch die Ausstellung zu gehen. Dabei empfiehlt Georgi, dass die Eltern mit den Kindern über die Exponate sprechen sollten.

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Das Leitsystem befindet sich auf dem Fußboden.

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Robert Erdmann aus Schwerin kam eigens wegen der Architektur ins Museum. "Es gefällt mir sehr gut, auch die Spannung zwischen alt und neu." Eigentlich besuchte er in Dresden den Tag der Architektur.

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Besonderes Interesse fanden beim Publikum die Aussichtplattform mit einem Ausblick über Dresden und der sogenannte "cat-walk". Dort werden verschiedene Tiere gezeigt, von der Katze bis zum Elefanten, die mit dem Militär in Verbindung stehen. Bis auf den Elefanten und den Tümmler, die nachgebildet sind, handelt es sich bei den Tieren um echte Präparate. Teilweise haben diese sogar Namen und befanden sich tatsächlich in militärischem Einsatz.

Für Montag und Dienstag sind weitere Veranstaltungen im Museum geplant. Am Montag werden Direktoren anderer Museen durch die Ausstellung führen und am Abend steht ein Poetry Slam auf dem Programm. Am Dienstag wird Militärmusik zu hören sein, einmal quer durch die Geschichte des Militärs. Am Mittwoch hat das Museum geschlossen. „Da pusten wir einmal durch und schauen uns die Reaktionen der Besucher an. Daraus sammeln wir Vorschläge für Nachbesserungen", sagt Major Georgi.

Antje Beier

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