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Messe Dresden startet in Konzertsaison – Halle wurde für drei Millionen Euro bühnentauglich gemacht

Messe Dresden startet in Konzertsaison – Halle wurde für drei Millionen Euro bühnentauglich gemacht

Nostalgische Gemütlichkeit wie im Kulturpalast darf man von der Messe Dresden nicht erwarten. Aber wenn nun einige Veranstalter wegen des Kulturpalast-Umbaus ins Ostragehege wechseln, müssen die Besucher dort auch nicht auf Plastik-Klappstühlen in einer zugigen Halle hocken.

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So sitzen die Konzertbesucher künftig in der Messehalle 1.

Quelle: PR

Rund drei Millionen Euro wurden in die Hand genommen, um die Halle 1 der Dresdner Messe zu modernisieren und aufzurüsten.

Eine Bühne und 3000 schwarz bezogene Stühle hat man angeschafft, Trennwände wurden eingezogen, die Garderobe in den Keller verlegt und vergrößert. Eine weiße Decke verhängt den Blick auf Lüftungsrohre und Stahlträger. Das Herzstück der Konzerthalle ist eine riesige Tribüne, deren gestaffelte Sitzreihen uneingeschränkte Sicht auf die Stars versprechen, die in der Messe auftreten sollen. Alles wirkt modern und durchaus komfortabel.

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Die Messe wird ab dem Herbst Dresdens größte Konzerthalle sein. Sie sieht sich für Auftritte von Helene Fischer und Co. gewappnet.

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„Die Halle 1 ist kein Ersatz für den Kulturpalast, aber eine Alternative", sagt Messe-Chef Ulrich Finger. Er hofft, die großen Konzertveranstalter von dieser neuen Spielstätte überzeugen zu können, die auch sachsenweit – soweit es sich nicht um Großereignisse handelt – mit der Leipziger Arena und der Erdgasarena in Riesa konkurrieren soll. Halle 1 verfügt über maximal 4500 Plätze. Zum Vergleich: der Kulturpalast hatte im vergangenen Jahr 82 Veranstaltungen mit im Schnitt 1700 Besuchern bei etwa 2500 Plätzen.

Das Minimum seien einmal 290 Gäste gewesen, so Finger, der als Chef der Konzert- und Kongressgesellschaft Dresden auch für den „Kulti" verantwortlich ist. Leere Reihen werde es in der Messe nicht geben, eher weiche man auf andere Spielstätten, wie den Alten Schlachthof, aus. „Wir werden nur Konzerte machen, die wirtschaftlich vertretbar sind", betont Finger. 1500 Besucher sind das Minimum.

Madeleine Arndt

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