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Mehr Räume für Kreative - Protestaktion der IG Freiraum in Dresden

Mehr Räume für Kreative - Protestaktion der IG Freiraum in Dresden

Die Räume für Kreative in Dresden sind knapp. Initiativen wie der Freiraum Elbtal und das Bandhaus in Reick müssen ihre Domizile räumen. Am Samstag initiierte die IG Freiräume eine Stadtwerkstatt auf der Königsbrücker Strasse, um auf die Problematik der Raumnot aufmerksam zu machen.

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Quelle: Julia Vollmer

Mit Diskussionsrunden, Filme und Konzerten der Bands aus dem Bandhaus in Reick soll die Öffentlichkeit über de Situation der Kreativen informiert werden.

„Wir wollen die Stadt Dresden zu einem guten und sinnvollen Umgang mit leerstehenden Immobilien anregen“, so Carsten von der IG. Statt auf einen Investor zu warten, solle die Verwaltung auf den Gestaltungswillen der Bürger bauen, wünscht sich Carsten. Als Ort für ihre Protestveranstaltung haben die Freiräumler ganz bewusst die Rasenfläche an der Ecke Königsbrücker Strasse und Stauffenbergallee gewählt.

Das sogenannten Arbeitshaus auf dem Grundstück der Königsbrücker 119 steht seit zehn Jahren leer, nach dem die Stadt ein Nutzungskonzept der Initiative für soziales Zentrum abgelehnt hatte, so Florian von der IG Freiraum. Händeringend auf der Suche nach einem neuen Domizil sind die Werkstattpiraten, die derzeit noch auf dem Gelände des Freiraum Elbtal residieren. In der Werkstatt der Piraten können unter Anleitung von Profis Toaster repariert, Regale aufgebaut und mit Holz experimentiert werden. Am 30. Juni läuft der Mietvertrag für das Gelände an der Elbe aus. Nur einen Keller als Lager haben die Werkstattpiraten bislang gefunden. „Wie haben jetzt herausgefunden, dass unser Vermieter die Dresden Bau GmbH ist. Deren Architektin Regine Töberich will uns am liebsten sofort räumen lassen“, berichtet Thomas vom Freiraum Elbtal e.V. Nun habe aber die Dresden Bau GmbH ein Angebot zur Verlängerung des Mietvertrages bis zum 30. September vorgelegt. Man sei in Verhandlungen, so Thomas.

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Das Bandhaus auf der Gasanstaltstraße in Reick.

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Ebenfalls ihre Kündigung zum 13. September haben die Bands des Bandhauses in Dresden- Reick bekommen. Der Eigentümer des Hauses, die Drewag, will das Gebäude abreißen. Nun hat das Unternehmen ein Haus an der Kaitzer Straße nahe dem Hauptbahnhof als Alternative vorgeschlagen, dieses sei aber zu klein, berichtet Jan vom Bandhaus. Das Haus biete nur Platz für zehn Bands, derzeit proben im Bandhaus aber rund 50 Musikgruppen.

Julia Vollmer

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