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Mehr Licht und Platz für die Gemeinde - katholische Kirche Mariä Himmelfahrt ist saniert worden

Mehr Licht und Platz für die Gemeinde - katholische Kirche Mariä Himmelfahrt ist saniert worden

Die 107 Jahre alte katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Dresden-Striesen bietet nach zehnmonatigem Umbau und Sanierung jetzt mehr Platz für die gewachsene Gemeinde.

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Die frisch sanierte Kirche Mariä Himmelfahrt in Striesen kann am 8. Dezember von 10 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Quelle: Andor Schlegel

Die Wiedereröffnung des Sakralbaus hinter dem Kapellknabeninstitut an der Wittenberger Str. 88 soll an diesem Sonntag im Gottesdienst gefeiert werden. Das Hochamt beginnt 8.30 Uhr, die Familienmesse 10 Uhr. Gelegenheit zur Besichtigung für alle ist zum Tag der offenen Tür am 8. Dezember von 10 bis 13 Uhr.

Deutlichste Veränderung: Der Gemeindesaal unter der Kirche ist an der Längsseite im Nordwesten geöffnet worden. Drei einst relativ kleine Fenster wurden zu drei Türen vergrößert. Durch sie kann man nun hinaus auf eine Terrasse treten. Für diese sind etwa zweieinhalb Meter Boden neben dem Gebäude abgetragen worden, wie Matthias Horst vom Dresdner Büro Schubert Horst Architekten erläutert, das die Pläne für den Umbau lieferte. So ist ein Garten mit terrassenartigen Sitztreppen entstanden. Nun fällt wesentlich mehr Licht in den großen Gemeindesaal. "Das hat die einstige Kellersituation beseitigt", so Matthias Horst. Der Raum könne jetzt für größere Gemeindeveranstaltungen nach draußen geöffnet werden.

Daneben angebaut worden ist ein zusätzlicher Raum mit Platz für bis zu 25 Personen, der Unterrichtssaal. Darüber ist neu eine obere Terrasse entstanden, vor dem Eingang zur Kirche. Ein Aufzug ermöglicht es Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern erstmals, entweder nach unten zum Gemeindesaal oder nach oben auf den Platz vor dem Kirchportal zu fahren. "Die Leute, die herauskommen, bleiben hier nun beieinander stehen - das ist ein Gewinn", sagt Arnold-Heinz Pyka, 71 Jahre alt und seit 2001 Pfarrer dieser Gemeinde.

Neu entstanden ist ein moderner, verglaster Vorraum am Haupteingang der Kirche im Verbindungsgang zum Vordergebäude des Kapellknabeninstituts. Dieses "kleine Paradies" soll künftig rund um die Uhr für Besucher geöffnet sein. Den Blick in den Innenraum der Kirche gibt ein neues großes Fenster frei. Das Innere der 1905 im neubarocken Stil nach Plänen von Julius Förster errichteten Kirche wirkt wesentlich heller als zuvor. Die Wände sind weiß gestrichen und kleine Lampen angebracht worden, die den Raum rundum ausleuchten. Der steinerne Altartisch ist um etwa 70 Zentimeter in den Raum versetzt worden. Dahinter, an der Rückwand der Apsis, verläuft im Halbrund eine neue weiße Sitzbank. Hier können sich bis zu 20 Gemeindemitglieder zu kleineren Gottesdiensten am Altar versammeln, wie Dieter Küttner, Baubeauftragter der Gemeinde, erläutert. Die Jehmlich-Orgel von 1905 ist umfassend repariert, Prospekt und Prospektpfeifen erneuert worden.

Insgesamt kosteten diese Arbeiten rund 600 000 Euro, wie Matthias Horst sagt. Nötig seien sie gewesen, weil die Räume für die Gemeinde zu klein geworden waren. 2700 Mitglieder gehören ihr an. "In den vergangenen elf Jahren sind wir um 700 Personen gewachsen", sagt Pfarrer Pyka. Der Grund: "Striesen ist als Wohnviertel beliebt, vor allem bei Familien mit Kindern." Tomas Gärtner

www.mariaehimmelfahrt-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.11.2012

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