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Matthias Rogg neuer Chef des Militärhistorischen Museums

Matthias Rogg neuer Chef des Militärhistorischen Museums

Chefwechsel am Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden: Bei einem Appell hat Oberstleutnant Matthias Rogg am Montag das Kommando über die Einrichtung von Oberstleutnant Ferdinand Freiherr von Richthofen übernommen.

Deutsche Presse-Agentur dpa

„Das ist die schönste Verwendung, die man als Militärhistoriker haben kann“, sagte Rogg der dpa. Der 47-Jährige kommt vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam und war im Bundesverteidigungsministerium Berlin tätig. „Ich übernehme ein großartiges Museum, das sehr innovativ ist und in dem Militärgeschichte künftig so dargestellt wird wie vielleicht in ganz Europa nicht“, sagte der aus Ostfriesland stammende Historiker.

„Ein neues Konzept umzusetzen, ist eine große Herausforderung“, sagte Rogg. Das Museum, das gerade umgebaut wird, werde bis Ende 2011 eröffnet. Bereits jetzt würden Sonderausstellungen und Kooperationen geplant, etwa zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs. Zudem will Rogg ein Forum für den Diskurs zwischen Zivilgesellschaft und Militär schaffen.

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Diese Pickelhaube ist eines von 10.500 Exponaten in der Dauerausstellung des Militärhistorischen Museums.

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So sah das sich im Umbau befindliche Militärmuseum im September 2010 aus.

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Mit einem Bestand von mehr als einer Million Exponaten ist das Bundeswehr-Museum das größte seiner Art in Deutschland. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird seit 2004 für gut 50 Millionen Euro grundlegend saniert und nach Plänen des US-Architekten Daniel Libeskind umgebaut. Von Richthofen hatte es seit Ende 2006 geleitet. Er geht als Inspektionschef an die Offiziersschule des Heeres in Dresden. Das Museum soll rund 700 Jahre deutsche Militärgeschichte präsentieren. Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine Kulturgeschichte der Gewalt.

dpa

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