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Martin Sonneborn und Olaf Schubert witzeln bei Dresdner Stadtrundshow in der Saloppe

Martin Sonneborn und Olaf Schubert witzeln bei Dresdner Stadtrundshow in der Saloppe

Den Wiederaufbau der Mauer mit Steinen der Dresdner Frauenkirche forderte Parteifunktionär und Satiriker Martin Sonneborn bei der 25. Ausgabe der Dresdner Stadtrundshow in der Dresdner Saloppe.

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Gewohnt sexy: Olaf Schubert im Pullunder.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Die Trennung von Ost und West ist unser zentraler Inhalt, ansonsten kennzeichnet unsere Partei, dass wir keinen Inhalt haben“, stellte Sonneborn nüchtern seine Partei „Die Partei“ vor, die seit 2004 bei Bundestagswahlen auf dem Wahlzettel steht.

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Martin Sonneborn, Olaf Schubert und weitere Gäste witzelten bei der Dresdner Stadtrundshow in der Saloppe.

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Sonneborn, einst Chef des Satiremagazins Titanic, kam als Stargast in die Stadtrundschau, die zur Sommerausgabe in die Saloppe geladen hatte. Verteidigend ging Kabarettist Olaf Schubert dem überzeugten Westdeutschen zur Seite, der die Hilfe jedoch konsequent ablehnte. „Sind Mitglieder der NPD vor Ort“, fragte er ins Rund, da man in Sachsen besonders empfänglich für deren Ansichten sei. Den Keil zwischen Ost und West wolle er unbedingt weiter treiben. „Noch populistischer geht es nicht,“ argumentierte er das Ansinnen seiner Partei.

Olaf Schubert, Kennzeichen Pullunder, witzelte derweil über das Kindergeld und die Zustände in den Kitas. „Viele Eltern sind sich zu fein, ihre Kinder zu schlagen“, hob er zynisch die Bedeutung der Kinderpflegerinnen hervor. Er selbst wisse, wovon er spreche: „Ich habe vier Jungs, die Mädchen zähle ich nicht mit“, so Schubert, der den desaströsen Zustand der Schulen bemängelte. „Schauen sie nach Übigau. Da ging sogar die Pest zur Schule.“

Für Kolorit sorgte Jens Bügge Bürger mit seiner Presserundschau. Er zog über die neue Smartphone-Applikation der Stadtfest-Veranstalter her. Außerdem lobte er sportliche Diebe, die über Nacht aus allen Etagen eines 16-Geschossers über rund 160 Mischbatterien, also Wasserhähne, gestohlen hatten. „Die Diebe sollte man nicht bestrafen, sondern als Vorbild auf der Waldschlößchenbrücke einsetzen“, forderte Bürger, der hierfür lauten Applaus vom Publikum erhielt.

Die nächste Show, dann unter anderem mit Markus Krebs, läuft am 9. Oktober wieder in der Schauburg an der Könicksbrücker Straße. Die Karten hierfür gibt es an lokalen Vorverkaufsstellen.

Dominik Brüggemann

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