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Marius Müller-Westernhagen stellt "Alphatier" in Dresden vor

Marius Müller-Westernhagen stellt "Alphatier" in Dresden vor

Marius Müller-Westernhagen rockte am Samstagabend den Alten Schlachthof in Dresden. Ausverkauft, eng und warm der Konzertraum. Vorgestellt hat Westernhagen seine neue Platte „Alphatier“.

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Westernhagen bei seinem Konzert im Alten Schlachthof in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Er war wieder da. Diese Tour ist für Westernhagen eine ganz besondere – erscheint doch das Album erst am 25. April – somit hat bislang kaum jemand die neuen Songs gehört. Aufgenommen hat er das Album mit amerikanischen Mitmusikern in New York. Mit „Hereinspaziert“ eröffnete der Altrocker den Konzertabend. Ein Paukenschlag, mitreißende Gitarrenriffs. Mit 65 ist er immer noch eine imposante Erscheinung, schwarz gekleidet, das violette Hemd stilvoll zugeknöpft.

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Westernhagen bei seinem Konzert im Alten Schlachthof in Dresden.

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Setzt er bei „Hereinspaziert“ und „Alphatier" auf intensive Gitarrenriffs, sind „Liebe“ und „Oh Herr“ eher nachdenklich und melancholisch-ruhig. Den kurzen Stromausfall beim dritten Lied meistert er routiniert. Am Ende des Konzertes durften sich die Fans über auf altbekannte und geliebten Hits wie „Sexy“, „Willenlos“ und „Mit 18“ freuen.

„Wir sind extra aus Leipzig angereist und schon eher im Schlachthof, um uns Karten zu sichern“, erzählt Maria, Fan der ersten Stunde. Auch Thomas ist seit über 20 Jahren Anhänger von Westernhagens Musik. „Ich bin sehr gespannt auf das neue Album, man konnte sich ja vorher nicht reinhören, da es noch nicht auf dem Markt ist“.

Nach ersten Versuchen als Schauspieler kam der musikalische Durchbruch für Marius Müller-Westernhagen mit dem 1978 erschienenen Album „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“. 1981 spielte er die Titelmelodie für einen Tatort-Krimi mit Götz „Schimanski“ George ein. In den frühen 80er Jahren startete Westernhagen sehr erfolgreiche Tourneen. 1989 erschien das 13. und bis dato erfolgreichste Album „Halleluja“. Es folgten 50 ausverkaufte Konzerte und über eine Million verkaufte Tonträger innerhalb eines Jahres. Für sein gesellschaftliches Engagement wurde Marius Müller-Westernhagen vom Bundespräsidenten Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Zu seinen bekanntesten Hits zählen „Weil ich dich liebe“, „Sexy“, „Wieder hier“ und „Es geht mir gut“.

Eine ausführliche Rezension lesen Sie am 22. April in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten.

Julia Vollmer

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