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Let?s Honky Tonk!

Let?s Honky Tonk!

Seit über 20 Jahren ist das Kneipenfestival Honky Tonk in der Schweiz, in Österreich und in vielen deutschen Städten wie Schweinfurt, Eisenach, Stralsund und Rostock nicht mehr wegzudenken.

Auch in Leipzig hat sich das Festival bereits seit 20 Jahren mit jährlich rund 8000 Besuchern fest etabliert. Nun soll es erstmals auch in die Landeshauptstadt kommen. Am Sonnabend, dem 9. März, ist es soweit: Von 20 Uhr an bis in die frühen Morgenstunden des nächsten Tages öffnen 20 Lokalitäten in der Innenstadt ihre Türen.

Wie bei der Unity Night erhalten alle Feierwütigen für zehn Euro (Abendkasse 12 Euro) ein Bändchen, das dazu berechtigt, in jedem Honky-Tonk-Lokal zu feiern. Mit dabei sind unter anderem der Club64, Louisenstraße, die Museumsgastronomie Dresden 1900 an der Frauenkirche sowie das Mangoo an der Kreuzstraße und das Freiberger Schankhaus am Neumarkt.

Viele werden sich nun denken, dass das Honky Tonk der Unity Night sehr ähnlich ist. Im Grunde genommen stimmt das auch. Wesentlicher Unterschied: In allen 20 teilnehmenden Lokalen treten Livebands auf. "Von Rock und Pop über Swing und Jazz bis hin zu Country, Elektro und Schlager ist nahezu jedes musikalisches Genre dabei, so dass jeder Honky-Tonk-Besucher auf seine Kosten kommt", ist Sandy Csisko vom Honky Tonk Office Dresden überzeugt.

Aber auf was sollte man besonderes Augenmerk legen? Diese Entscheidung fällt nicht ganz leicht, denn in den 20 Locations gibt es insgesamt 24 Künstler. So präsentiert unter anderem Mambo Kurt ab 21 Uhr im Försters eine Zusammenstellung von Welthits auf seiner Orgel. In der Karl-May Bar am Kempinski kann man sich an den Jazz-Sounds von Sydney Ellis erfreuen. Die in Europa gefeierte Jazz-, Blues- und Gospelsängerin unterhält ihre Zuhörer ab 20 Uhr mit ihrer unverkennbaren Soulstimme.

Im Freiberger Schankhaus trifft man auf die Gruppe Jamstreet mit der Leipzigerin Bianca Böhme, die es bei der Castingshow "The Voice of Germany" bis in die Live-Shows schaffte. Die Band spielt partytaugliche und tanzbare Soul-, Funk- und Rockklassiker, die mit Latin- und Jazz-Einflüssen angereichert werden.

Auf 24 Künstler in 20 Locations kommt man, weil in der Scheune eine Art Festival im Festival veranstaltet wird", erklärt die Honky-Tonk-Beauftragte. Drei Künstler - ein lokaler, ein nationaler und ein internationaler - wollen dort die Zuschauer zum Tanzen bringen.

Von 21 bis 22 Uhr tritt die Dresdnerin Susann Großmann mit ihrer Gitarre auf, die Hamburgerin Lúisa präsentiert ab 22.30 Uhr ihre facettenreiche Musik und ab Mitternacht spielt die Band Yes Sir Boss aus Bristol. Auch im Bierhaus Dampfschiff treten zwei unterschiedliche Künstler auf, unter anderem Steffen Heidrich als Roland-Kaiser-Double.

Damit alle Musikliebhaber auch problemlos von dem einen Veranstaltungsort zum anderen kommen, haben die Veranstalter einen Honky-Tonk-Shuttle eingerichtet. Von 20 Uhr bis 2 Uhr morgens stehen den Festivalbesuchern drei Shuttlebusse der Stadtrundfahrt Dresden zur Verfügung. "Man zeigt dem Busfahrer einfach das Eintrittsbändchen, steigt ein und sich lässt sich bequem zur nächsten Partylocation fahren", erklärt Csisko wie es geht. Der Bus startet und beendet die Tour in der Louisenstraße und fährt im 15-Minuten-Takt die Scheune, den Kiezklub, Wenzel Prager Bierstuben, die Karl May Bar, das Salonschiff Gräfin Cosel, das Mangoo und die Weisse Gasse an.

Karten gibt es im Vorverkauf für zehn Euro, an der Abendkasse müssen zwölf Euro gezahlt werden. Tickets gibt es in allen teilnehmenden Honky Tonk Lokalen sowie auf der Internetseite www.honky-tonk.de.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.03.2013

Nadine Steinmann

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