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Kupferstich-Kabinett Dresden zeigt Druckgrafisches von Max Uhlig

Kupferstich-Kabinett Dresden zeigt Druckgrafisches von Max Uhlig

Köpfe, Gebüsch und Rebstöcke: Das Dresdner Kupferstich-Kabinett zeigt in einer Sonderausstellung exemplarisch das grafische Werk des Malers Max Uhlig zu dessen 75. Geburtstag.

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Das Dresdner Kupferstich-Kabinett präsentiert ausgewählte Druckgrafiken des Malers Max Uhlig.

Quelle: Dietrich Flechtner

„Dresden ist die Stadt der Maler, aber auch der Zeichner“, sagte Direktor Bernhard Maaz am Donnerstag vor Eröffnung der Präsentation. Uhlig habe die realistische Tradition in einer Gratwanderung zwischen Abstraktion und Figürlichkeit immer weiter modifiziert. „Max Uhlig. Druck“ präsentiert bis zum 7. Januar 2013 rund 70 Radierungen, Zeichnungen, Lithografien und Probedrucke.

„Zeichnung ist ja Basiskunst meiner Arbeit“, sagte Uhlig der Nachrichtenagentur dpa. Eine Vorliebe für eines der Genres in seinem Schaffen hat er aber nur phasenweise “„ür das Jeweilige“. Dann macht er nur Grafik, nur Zeichnungen, nur große Malerei oder nur Aquarell. „Und dann immer mit Begeisterung.“ Vom Spektrum zeugen in der Schau ein Kopf in Öl, ein Künstlerbuch von Giacometti, eine großformatige Tuschezeichnung auf Japanpapier und Drucke nach Plastiken. Drei Viertel der 80 Blätter schenkte Uhlig dem Museum 2011, wie die Radierung „Hand auf Hand (nach Cahun)“ von 2010.

Druckgrafik sei ein Handwerk, das Uhlig auf hochwertigem Niveau beherrsche, sagte Maaz. Hinsichtlich der Technik sei er dabei auch ein „Experimentator“. Die Ausstellung zeuge auch vom Schaffensdruck des in Dresden geborenen Künstlers, dessen grafisches Oeuvre nahezu 1200 Blätter umfasst. Uhlig war erst Schriftzeichner, studierte später aber bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer. Seit 1964 ist er freischaffend tätig. „Er hat seinen Arm sicher Millionen Mal über Blätter kreisen lassen“, sagte Maaz. Dabei sei jedes seiner Werke ein Unikat.

dpa

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