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Kunstsammlungen Chemnitz zeigen Doppelschau des Malerpaares Loy/Rauch

Kunstsammlungen Chemnitz zeigen Doppelschau des Malerpaares Loy/Rauch

Die Leipziger Künstler Neo Rauch und Rosa Loy stellen erstmals gemeinsam in Deutschland aus. Für die Doppelschau in den Kunstsammlungen Chemnitz konnte Generaldirektorin Ingrid Mössinger viele noch nie gezeigte Werke und brandneue Arbeiten gewinnen.

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Stellen erstmals in Deutschland gemeinsam aus: Neo Rauch und Rosa Loy.

Quelle: dpa

Von Samstag (16. Dezember) bis zum 10. Februar 2013 sind insgesamt 23 Großformate des Malerpaares zu sehen.

„Im Unterschied zu der ersten gemeinsamen Schau 2011 in Österreich präsentieren wir ihre Werke getrennt in je zwei Räumen und unter verschiedenen Titeln“, sagte Mössinger. Die Rauch-Auswahl ist mit „Abwägung“ überschrieben, für die Loy-Bilder wurde „Gravitation“ gewählt.

Der Rauch-Titel stammt von einem seiner neusten Bilder, das ebenso wie „Der böse Kranke“ und „Hohe Zeit“ erst in diesem Jahr entstand. „Von ihm gibt es viel Neues zu sehen“, sagte die Museumschefin. Insgesamt seien etwa zwei Drittel der Bilder noch nie vorher zu sehen gewesen. Die Museumschefin holte sie entweder direkt aus dem Atelier oder sie kommen von privaten Leihgebern. Die Arbeiten von Loy stammten meist von 2009 und 2011. „Beide arbeiten ja und da bedeutet eine gemeinsame Ausstellung Anerkennung für beide.“

Der aus Leipzig stammende Rauch zählt zu den wichtigsten und kommerziell erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart. Er und Loy gehören als Nachwende-Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig zur sogenannten Neuen Leipziger Schule, die für gegenständliche Malerei steht. Die in Zwickau geborene Loy beschäftigt sich mit dem Mysterium Frau, der neuen Weiblichkeit und der neuen Romantik.

Mössinger kennt Rauch seit 1990, als Chemnitz ein Avantgarde-Ort um die Künstlerbrüder Carsten und Olaf Nicolai war. „Ich habe sein Werk danach immer verfolgt und fand seine Entwicklung beachtlich.“ Es sei wichtig, dass sich Künstler andernorts entfalten und sich Anerkennung erarbeiten könnten. Die Inspiration, seine Arbeiten mit denen seiner Frau zu zeigen, entstamme dem Plan, Künstlerpaare zu präsentieren. Rauch und Loy malten zwar beide figürlich und großformatig. „Aber es bleibt auch jeder ein Stück weit für sich.“

In Loys Bildern stünden sehr starke und zugleich weibliche Frauen im Zentrum, schilderte Kunsthistorikerin Mössinger. Auf Rauchs neuen Werken tummelten sich weniger Figuren. „Die Landschaft spielt eine größere Rolle als früher.“ Faszinierend seien die Farbkombinationen der Bilder. „Da wird samtenes Dunkelrot von giftigerem Grün kontrastiert und es gibt flammende Schatten in Orangerot“, macht sie neugierig auf die Sonderausstellung. „Es ist ein Fest fürs Auge - bei beiden.“

dpa

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