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Kunst im öffentlichen Raum: Weiße Kreuze in Dresden-Gorbitz

Kunst im öffentlichen Raum: Weiße Kreuze in Dresden-Gorbitz

Noch mehr Kunst im öffentlichen Raum soll es demnächst in Dresden-Gorbitz geben. Am Montag wurde der Siegerentwurf eines entsprechenden Wettbewerbsverfahrens gekürt und der Öffentlichkeit präsentiert.

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33 solcher "Gorbitzer Hotspots" will der Künstler Christian Hasucha schaffen.

Quelle: Stadt Dresden

Der Sieger Christian Hasucha aus Berlin plant 33 in den Boden eingelassene weiße Kreuze, die bedeutende Orte im Stadtteil Gorbitz markieren – genannt „Gorbitzer Hotspots“.  

Diese Orte, die von Gorbitzer Bürgern mit wichtigen, folgenreichen Erlebnissen verbunden werden, werden nun gesucht. Neben dem ein Mal ein Meter großen Kreuz soll dann die dazu gehörende persönliche Geschichte in anonymisierter Form auf Hinweistafeln zu lesen sein. Überzeugend für die Jury sei gewesen, dass so alle Bürger zur Beteiligung angeregt werden. „Formal besticht die Arbeit durch ihre Zurückhaltung gegenüber den vorhandenen städtebaulichen und gestalterischen Gegebenheiten des Stadtteils, einschließlich seiner bereits vorhandenen Kunstwerke im öffentlichen Raum“, heißt es weiter. Die Kreuze bestehen jeweils aus 300 Kilogramm Stahlbeton, die Schilder werden aus Edelstahl gefertigt.

„Ich hoffe, dass ich mit meinem Angebot, persönliche Erlebnisse einiger Gorbitzer dauerhaft vor Ort verankern zu wollen, auf Interesse stoße. Ich bin sehr gespannt auf die Gorbitzer Anwohnergeschichten“, so der Künstler Christian Hasucha. Die „Gorbitzer Hotspots“ sollen bis 2015 realisiert werden. 35.000 Euro stehen dafür zur Verfügung. 

Die Ausstellung aller Entwürfe ist noch bis 30. März jeweils Montag von 10 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr in den Räumen des Quartiersmanagement Gorbitz, Leutewitzer Ring 35 zu sehen.

Zu dem künstlerischen Wettbewerb hatte die Stadt Dresden im September 2013 die Künstler Bertram Haude (Leipzig), Britta Jonas (Dresden), Ute Richter (Leipzig), Christian Hasucha (Berlin) und Andreas Schildhauer (Dresden) eingeladen. Zielsetzung war ein Projekt, das ortsspezifische, stadträumliche, soziale und kulturelle Gegebenheiten im Stadtteil Gorbitz aufgreift. 

Vorschläge für „Hotspot“-Orte können direkt beim Quartiersmanagement abgegeben werden.

fs

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