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Kunst-Schau zum 20. Bestehen - Akademie der Künste zeigt Potenzial

Ausstellung Kunst-Schau zum 20. Bestehen - Akademie der Künste zeigt Potenzial

Einmischen statt repräsentieren: Die Sächsische Akademie der Künste gibt sich zum 20-jährigen Bestehen selbstbewusst. „Die Zeiten haben sich sehr geändert, die Akademie positioniert sich und mischt sich in allen Bereichen der Kunst und Kulturdiskussion ein“, sagte Präsident Wilfried Krätzschmar.

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Quelle: dpa

Dresden. Einmischen statt repräsentieren: Die Sächsische Akademie der Künste gibt sich zum 20-jährigen Bestehen selbstbewusst. „Die Zeiten haben sich sehr geändert, die Akademie positioniert sich und mischt sich in allen Bereichen der Kunst und Kulturdiskussion ein“, sagte Präsident Wilfried Krätzschmar am Freitag in der Städtischen Galerie Dresden. Dort ist für drei Monate die Ausstellung „Wohin mit der Schönheit?“ mit 67 Werken von 28 Mitgliedern der Klasse Bildende Kunst aus acht Ländern zu sehen. Es sind Gemälde, Fotografien, grafische und plastische Arbeiten, Objekte und Videos. „Wir wollen zeigen, was wir zu leisten im Stande sind“, sagte Krätzschmar.

Der Begriff „Schönheit“ sei eine Metapher dafür, „wohin es mit der Kunst, der Wahrnehmung von Kunst geht, was die Gesellschaft mit sich und mit Kunst künftig machen wird“. Zu diesem Thema haben sich Künstler wie Eberhard Göschel, Ralf Kerbach, Per Kirkeby, Gerda Lepke, Carsten Nicolai, Sophia Schama, Cornelia Schleime oder Günther Uecker positioniert. Die Werke sind Leihgaben ihrer Schöpfer, aus Privatsammlungen und Museen.

Der gesellschaftliche Aspekt spielt auch bei den Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Schau die Hauptrolle - es gibt Collagen mit Konzert, philosophische Foren oder Filmvorführungen. „Das Schlüsselwort ist nicht Schönheit, sondern wohin“, so der Präsident. Die in der Phase des „beherzten Aufbruchs“ entstandenen Konzepte müssten neu betrachtet werden.

Bei allem Erfolg sei die Ausstattung der Akademie aus dem Provisorium nicht herausgekommen, sagte Krätzschmar unter Verweis auf ein zu kleines Domizil. „Wenn man unsere Arbeit haben will, muss man auch auf die Bedingungen schauen.“ Dabei sei die Akademie auch künftig gefordert angesichts der Probleme im Umgang mit der 1989 gewonnenen Freiheit, die „sich in Beliebigkeit auflöst“. Auffangen könne sie das aber nicht. „Freiheit ist eine Aufgabe des Einzelnen.“

dpa

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