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Kulturstaatsministerin verleiht Sonderpreis an Banda Internationale

„Kultur öffnet Welten“ Kulturstaatsministerin verleiht Sonderpreis an Banda Internationale

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters hat in Berlin den neuen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen verliehen. Zu den drei Preisträgern gehört die Dresdner Brass-Band „Banda Internationale“, die sich aus deutschen und geflüchteten Menschen aus aller Welt zusammensetzt.

Quelle: Archiv

Dresden.  Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters hat in Berlin den neuen Sonderpreis für Projekte zur kulturellen Teilhabe geflüchteter Menschen verliehen. Zu den drei Preisträgern gehört die Dresdner Brass-Band „Banda Internationale“, die sich aus deutschen und geflüchteten Menschen aus aller Welt zusammensetzt. Weitere Gewinner sind die Münchner Initiative „Kino Asyl“ und das Projekt „Multaka“, in dem sich Geflüchtete aus Syrien und dem Irak als Museumsführer in Berliner Museen engagieren.

Grütters lobt alle zehn nominierten Initiativen für ihren Einsatz: „Dieses Engagement zeigt beeindruckend, was Kunst und Kultur zu leisten imstande sind: Kunst kann gemeinsame Sprache sein, wo unterschiedliche Begriffe Schweigen oder Missverstehen provozieren“, so die Ministerin. „Mit ihren Ideen und ihrem Engagement bringen sie die Grenzen überwindende Kraft der Kultur zur Entfaltung, so dass wir sagen können: Wir schaffen das!“.

Die Preisverleihung war der Auftakt zur Aktionswoche „Kultur öffnet Welten“, die vom Staatsministerin Grütters gemeinsam mit Ländern, Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren ins Leben gerufen wurde (DNN berichteten). Zwischen dem 21. und 29. Mai öffnen hunderte Kultureinrichtungen deutschlandweit ihre Türen, um zu zeigen, was Kultur leisten kann. Anlass ist der Unseco-Welttag der kulturellen Vielfalt, der seit 2002 am 21. Mai begangen wird.

Mit "Banda Internationale" hat am Mittwochabend ein Musikprojekt in der Dresdner Scheune seine "Weltpremiere" gefeiert.

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Die Auszeichnungen sind mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert.

"Ich freue mich sehr für die Dresdner Band über den Gewinn dieses Preises. Die einst als Banda Communale musizierenden Dresdner haben sich für Musiker unter den in Dresden ankommenden geflüchteten Musikern geöffnet und sich quantitativ und musikalisch erweitert. Weil sie nicht nur für sondern mit den Geflüchteten spielen ergibt sich durch den Mix verschiedener Volksmusiken eine wunderbare Art Weltmusik", gratulierte Sachsens Wissenschafts- und Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD). "Das Projekt zeigt, wie die Kunst gerade noch fremde Menschen zusammenbringt, zu Freunden macht und ihre Integration ermöglicht. Durch das gemeinsame Musizieren und Singen werden die Menschen in Sachsen heimisch.

www.kultur-oeffnet-welten.de

Von DNN

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