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Kulturausschuss beschließt einstimmig Erhalt des Kraszewski-Museums

Kulturausschuss beschließt einstimmig Erhalt des Kraszewski-Museums

Wie kunstsinnig: Rund um den Flügel im Festsaal des Dresdner Stadtmuseums entwickelten alle Stadträte des Kulturausschusses am Dienstag in einer Auszeit eine gemeinsamen Lösung für das Überleben des Kraszewski-Museums in der Neustadt.

Die Kulturpolitiker der Fraktionen im Stadtrat waren sich einig: Erhaltet das Museum!

Einstimmig beauftragte der Kulturausschuss Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), mit dem polnischen Ministerium für Kultur und Nationalerbe ein neues Konzept zu verhandeln. Wie DNN berichteten, hatte Unterstaatssekretärin Malgorzata Omilanowska für 20. Juni ein neues Konzept für eine Museums-Daueraustellung in Aussicht gestellt. Vier Seiten Konzeptpapier gingen derweil per Fax ein. Doch erst am Freitag, 29. Juni, wird eine polnische Delegation der Stadt das Konzept in allen Details vorstellen. Der bisherige Partner - das Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in Warschau - bereitet auch das neue Konzept vor.

Entscheidend wird aber sein, ob der Finanzausschuss und letztlich der Stadtrat zustimmt. Denn der Erhalt des Museums kostet zusätzlich Geld, wie der Direktor der städtischen Museen, Gisbert Porstmann, den Kulturstadträten klarmachte. Zwar hat der Freistaat 37 500 für den Umbau des Museums versprochen, aber nur wenn die Stadt selbst auch außerplanmäßig die gleiche Summe zur Verfügung stellt. Bislang kostet der Betrieb des Museums rund 8000 Euro, künftig werden es laut Porstmann 35 000 Euro sein, bedingt durch die Umstellung von einer Dauer- auf eine dreifache Wechselausstellung. Das muss im nächsten Doppelhaushalt 2013/2014 verankert werden. Falls das nicht klappt, so Porstmann, würde er versuchen, das Geld bei Sponsoren und Stiftungen aufzutreiben.

Der Kulturausschuss beauftragte die OB, bis zum 30. September ein Museumskonzept sowie einen Vorschlag zur Kofinanzierung der Freistaatsfördermittel für den Finanzausschuss vorzulegen. Wieder einmal soll also eine Mehrausgabe beschlossen werden. Das wird den Kämmerer nicht freuen. Erfreulich auf war indes, dass Porstmann für die Zeit nach dem 15. Juli 2012, wo das Museum ursprünglich schließen sollte, bereits eine Folgeausstellung ins Auge gefasst hat. Mit Tatjana Utz aus Starnberg verhandelt er über die Installation "Über Grenzen". rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.06.2012

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