Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Kultur-Ranking: Dresden steht bundesweit an dritter Stelle

Kultur-Ranking: Dresden steht bundesweit an dritter Stelle

Dresden ist bundesweit "nur" die Nummer Drei in Sachen Kultur. Das ergab das aktuelle Kulturstädteranking des Hamburgischen Weltwirtschafts-Instituts (HWWI). Während sich Elbflorenz vor zwei Jahren noch als Vize behaupten konnte, musste es nun seinen Platz zwei an München abtreten, während sich Stuttgart ungeschlagen als Kulturmetropole Nummer Eins hält.

Wie das passieren konnte? Man habe in diesem Jahr die Kategorien durch die Erfassung von Galerien und Auktionshäusern erweitert, in denen München gut abschnitt, erklärt Jan Wedemeier vom HWWI. Auch bei den Anteilen der Beschäftigten und Unternehmen in der Kulturwirtschaft belegte München Platz zwei. Dresden wiederum zeichnete sich laut Studie als Museumsstadt aus und punktete mit den vielen Theater- und Operngängern.

Sorgen, dass Dresden als Kulturstadt auf dem absteigenden Ast ist, sind laut Bettina Bunge, Chefin von Dresden Marketing unbegründet. Sie verweist auf die Investitionen von Freistaat und Landeshauptstadt in das Residenzschloss, das Kraftwerk Mitte und den Kulturpalast. "Dresden hat zum wiederholten Mal die meisten Museumsbesucher je Einwohner (Platz eins im Ranking 2014 und 2012) und kommt auch bei den Theater- und Opernbesuchern je Einwohner wieder auf Platz zwei", sagt Bunge. Die Stadt sei eine exzellente Kulturmetropole von Weltrang. Um auch langfristig kulturvoll und für die nachwachsende Generation interessant zu sein, gilt es laut Bunge, immer wieder neue Produkte zu entwickeln, die hohe Qualität der bestehenden Angebote zu halten und generell offen für Neues und Anderes zu sein.

Das HWWI hat die 30 wichtigsten deutschen Großstädte hinsichtlich ihres kulturellen Lebens verglichen. Dabei erfassten die Statistiker zum einen das Angebot in Form von Opernhäusern, Theatern, Kinositzplätzen, Musik- und Kunsthochschulen sowie die Anteile der Beschäftigten in der Kulturwirtschaft und die städtischen Ausgaben etwa für Bibliotheken. Zum zweiten nahmen sie dessen Nachfrage unter die Lupe und zählten z.B. Theater- und Museumsbesucher. Berlin erzielte bei dem Ranking übrigens wieder Platz 4. Leipzig ist auf der 15 (2012: 12) und Chemnitz unverändert auf der 20 zu finden. Schlusslicht bleiben die Ruhrgebietsstädte Gelsenkirchen, Duisburg und Wuppertal.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.07.2014

Madeleine Arndt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur News

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr