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Kultur Aktiv kämpft mit drastischer Mieterhöhung – Verein setzt Hoffnungen auf Gelände der Alten Feuerwache in der Neustadt

Kultur Aktiv kämpft mit drastischer Mieterhöhung – Verein setzt Hoffnungen auf Gelände der Alten Feuerwache in der Neustadt

Nach dem Aus für die Galerie Adam Ziege und den Spätshop Capa kämpft nun ein weiteres Neustädter Urgestein um seine Existenz im Viertel: der Verein Kultur Aktiv.

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Quelle: Julia Vollmer

Wie Mirko Sennewald, einer der Vorsitzenden des Vereins im Gespräch mit DNN-Online erzählt, kämpft Kultur Aktiv mit einer drastischen Mieterhöhung, „Wir haben unsere Räume an der Bautzner Straße von einem privaten Vermieter angemietet. Dieser hat die Miete nun von 3,50 Euro pro Quadratmeter auf 12 Euro angehoben“, ärgert sich Sennewald. Wie lange sich der Verein diese Mieter noch leisten kann, ist unklar. Man wolle es so lange versuchen, bis „die Puste ausgeht“.

Derzeit sind die Vereinsmitglieder auf der Suche nach neuen Räumen in der Neustadt. „Wir müssen unbedingt in der Neustadt bleiben, da die Förderung des kulturellen Lebens hier zu unseren wichtigsten Aufgaben gehört“, so Mirko Sennewald weiter. Außerdem leben fast alle der rund 20 freien Mitarbeiter des Vereins in dem Szeneviertel. Doch die Suche nach einem Ausweichquartier gestaltet sich mehr als schwierig, berichtet der Vorsitzende von Kultur Aktiv. Die meisten Büroflächen seien viel zu teuer oder zu klein für die 20 Mitarbeiter. Der Verein setzt nun große Hoffnungen auf die Ideen zur Umgestaltung des Areals der Alten Feuerwache auf der Katharinenstraße. Das Gelände könnte künftig als Kultur- und Kreativwirtschaftliches Zentrum genutzt werden. Derzeit steht das Gebäude leer und verfällt zusehends.

Melanie Hörenz, Geschäftsführerin des Kulturbüros Dresden, bestätigt den eklatanten Mangel an Räumen für Kulturschaffende in Dresden, vor allem in der Neustadt. Das Konzept von Kultur Aktiv für die Nutzung der Alten Feuerwache hält sie für umsetzbar. „Es wäre eine gute Möglichkeit, den Raum zu nutzen und die Raumproblematik für die Künstler zu lösen. Jetzt muss man schauen, wie man die Umgestaltung der Feuerwache finanziert“, so Hörenz. Bislang gehört das Objekt der Stadt.

Doch Stadtsprecher Karl Schuricht teilte auf Anfrage von DNN-Online mit: „Die Stadt hat keine Pläne mit diesem Objekt, es bleibt auf der Liste der Objekte, welche verkauft werden sollen.“ Derzeit liegt das vom Verein Kultur Aktiv erarbeitet Konzept dem Kulturausschuss zur Diskussion vor.

jv

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