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Künstler reflektieren Dresden mit Projekten im Stadtbild

Künstler reflektieren Dresden mit Projekten im Stadtbild

Die drei Künstler Florian Dombois, Nezaket Ekici und Via Lewandowsky machen Dresdner Plätze für knapp zwei Monate zu Schauplätzen ihrer Reflexionen.

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Die Berliner Künstlerin Nezaket Ekici hat sich dem Thema Umgang mit den „Anderen“ mit Ihrer Installation „PostIt“ vor dem Gerichtsgebäude genähert.

Quelle: PR

Das mit 75 000 Euro geförderte Projekt wurde von der Stadt initiiert und beginnt am Samstag. „Ausgangspunkt war die Frage nach den Kraftquellen Dresdens und wie diese sichtbar gemacht werden können“, sagte Kurator Thomas Eller am Montag.

Im Fokus standen Sachsens Geschichte, Dresden als Stadt der Wissenschaft und der Umgang mit den Anderen. Lewandowsky rekonstruierte vier Buchstaben des DDR-Schriftzugs „Der Sozialismus siegt“ zu „Sieg“ vor dem Hochhaus, den der Spruch einst zierte. Mit der Installation „Vergangenheit der Zukunft“ legt der in Dresden geborene und in Berlin lebende Künstler den Finger darauf, dass die Stadt mit ihrer Geschichte noch nicht fertig ist.

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Die Berliner Künstlerin Nezaket Ekici hat sich dem Thema Umgang mit den „Anderen“ mit Ihrer Installation „PostIt“ vor dem Gerichtsgebäude genähert. „Teppiche sind Orte der Kommunikation und der Gemeinsamkeit – auf ihnen isst man und redet man.

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„Inverse“ des in der Schweiz lebenden Dombois stellt bei drei „Happenings“ konkrete Beispiele der Dresdner Forschung zur Diskussion. Und Ekici, deutsche Performancekünstlerin türkischer Herkunft, reagiert mit einem Portal aus Teppichen auf die aus ihrer Sicht „merkwürdige“ Diskrepanz zwischen historischer Weltoffenheit und überzogenen Ängsten, die sich bei den Pegida-Demonstrationen zeigen. Ihre Installation „Post It“ erinnert daran, dass auf Teppichen Verhandlungen geführt, Differenzen diskutiert oder Frieden hergestellt werden.

dpa

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