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Konzerte ohne Eintritt – 5. Dresdner umsonst&draußen-Festival steigt am Wochenende

Konzerte ohne Eintritt – 5. Dresdner umsonst&draußen-Festival steigt am Wochenende

Musik hören für lau: Das 5. Dresdner umsonst&draußen-Festival (u&d) findet an diesem Wochenende in der Dresdner Albertstadt statt. Der Eintritt ist frei, und doch bietet das u&d alles, was ein richtiges Musikfestival braucht: Bühnen, Backstage-Bereich, eine Menge gut gelaunter Menschen, die obligatorischen Getränkestützpunkte und natürlich die berüchtigten mobilen Toiletten.

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Musik hören für lau beim Dresdner umsonst&draußen-Festival, hier beim Auftritt von Turbophob.

Quelle: Tanja Tröger

Bereits zum fünften Mal hat der Dresdner artderkultur e.V. das zweitägige Festival auf die Beine gestellt. An der Hans-Oster-Straße nahe der Garnisonkirche haben etwa 50 Helfer am Donnerstag und Freitag eine kleine Zeltstadt aufgebaut, dekoriert, Stromanschlüsse verlegt, zwei Bühnen eingerichtet und Bühnentechnik geschleppt. Etwa 800 Besucher erwarteten die Organisatoren.

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Kopf Über Los spielen nachdenkliche Lieder - und die Kleinsten beschäftigen sich anderweitig (siehe Spiegel).

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Am Freitagabend startete das Festival mit einem nahezu rein sächsischen Abend: Nur „Schürhakenkörner“ waren aus Berlin angereist, die übrigen Bands kamen aus Dresden und Leipzig. Darunter waren alte Festival-Bekannte wie Turbophob, die bereits zum vierten Mal auf dem umsonst&draußen spielten. Beim ersten Festival 2008 standen die Dresdner als Opener auf der Bühne, damals noch unter dem Namen Nitro Johnes und in anderer Besetzung. Vier Jahre später traten sie als Dritte auf. „Wir arbeiten uns immer mehr in die Primetime vor“, grinst Timo Neuwerk, Basser und Sänger des Duos. Sein Kollege Nils und er mögen das kleine Festival, weil es „do-it-yourself-mäßig“ und sympathisch sei.

Den Freitagabend des u&d eröffnete das Grunge-Duo The Heroine Whores aus Leipzig. Schlagzeuger Martins Frisur erinnerte stark an den Grunge-Gott Kurt Cobain, Sängerin Tarcy brüllte und schrammelte sich die Seele aus dem Leib. Sogar der Abgang war stilecht: Tarcy schmiss achtlos ihre Gitarre auf die Bühnenbretter und schlurfte von der Bühne.

Anschließend wurde es ruhiger. Kopf Über Los aus Dresden spielten nachdenkliche, manchmal melancholische Songs mit deutschen Texten in schönster Liedermachertradition. Sänger und Gitarrist Jurek Wejwoda, bekannt als Mitglied von Nellis Elefant, wird unterstützt von Geige und dezenter Percussion. Mit den Schürhakenkörners aus Berlin und Luc Stargazer aus Dresden klang der Abend aus.

Der Samstagnachmittag des umsonst&draußen steht ab 13 Uhr ganz im Zeichen der Familien. Für Kinder gibt es jede Menge Spielzeug, und auch Senioren aus den umliegenden Altersheimen seien eingeladen, erzählt Dirk Koslowski, einer der Organisatoren. „Wir hoffen, dass ganz viele Leute Kuchen mitbringen und wir dann alle bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen können.“

Zwischen 15 und 17 Uhr können Dresdner Musiker beim Songslam mit eigenen Stücken um die Gunst des Publikums buhlen – spontanes Mitmachen ist noch möglich. Am Abend geben sich dann wieder zahlreiche Bands das Mikro in die Hand. Unter anderem werden die Dresdner Folker von BaranButz die Leute zum Tanzen bringen, deutsche Texte gibt’s von Leo hört Rauschen auf die Ohren, und Lasse Reinstroem, ebenfalls aus der Landeshauptstadt, werden das Festival rocken.

Alle Bands am Samstag:

17 bis 18 Uhr: BaranButz (Folk, Dresden)

18 bis 19 Uhr: Tending To Huey (experimenteller Pop, Würzburg)

19 bis 19.45 Uhr: Lasse Reinstroem (Rock/Blues, Dresden)

19.45 bis 20.30 Uhr: Leo hört Rauschen (Deutschrock, Dresden)

20.30 bis 21.15 Uhr: Menkenkes

21.15 bis 22.15 Uhr: Audiocaneat (Ambient/Shoegaze, Dresden/Berlin)

22.15 bis 23 Uhr: Marji & The Beggarmen

23 bis 0 Uhr: The Mihalys Theorie (Hip Hop, Schweinfurt)

ttr

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