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Konzert im Albertinum: Dresdner Philharmonie beginnt neue Ära ohne den Kulturpalast

Konzert im Albertinum: Dresdner Philharmonie beginnt neue Ära ohne den Kulturpalast

Für die Dresdner Philharmonie hat am Samstag eine neue Ära begonnen. Mit Beginn der Saison 2012/2013 hat das renommierte Orchester wegen Umbaus seines Kulturpalastes keine eigene Spielstätte mehr und ist für mindestens drei Jahre zum Improvisieren in Ausweichspielstätten gezwungen.

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Die Dresdner Philarmonie muss mindestens drei Jahre auf ihre Spielstätte im Dresdner Kulturpalast verzichten. (Archiv)

Quelle: Stephan Lohse

Die Philharmoniker befinden sich quasi auf Tournee in der eigenen Stadt.

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In den vergangenen Jahren hatte es verschiedene Umbaupläne gegeben.

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Entsprechend groß war die Spannung auf den ersten Auftritt des städtischen Orchesters in einer neuen Wirkungsstätte - dem überdachten Innenhof des Albertinums in Dresden, das die Gemäldegalerie Neue Meister und die Skulpturen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden beherbergt.Chefdirigent Michael Sanderling und seine Musiker konnten sich am Ende über Bravo-Rufe und ungewöhnlichen langen Beifall freuen. Mit ihrer Interpretation der 5. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch überzeugten sie die rund 1000 Zuschauer im ausverkauften Saal. Den Philharmonikern gelang eine Aufführung, die unter die Haut ging.

Der Abend begann mit Beethovens „Egmont“-Ouvertüre, gefolgt vom 4. Cellokonzert des armenischen Komponisten Tigran Mansurian. Solist Jan Vogler hatte das Werk 2010 in Köln mit dem WDR-Sinfonieorchester zur Uraufführung gebracht und spielte es auch jetzt in Dresden. Er erhielt gleichfalls viel Applaus.„Hier trifft sich Kunst mit Kunst“, begrüßte Philharmonie-Intendant Anselm Rose das Publikum und lobte die Synergien, die das Albertinum als neue Spielstätte beschert. Das Publikum kann vor dem Konzert oder in der Pause durch die angrenzenden Säle wandeln und Skulpturen betrachten. Ulrich Bischof, Direktor der Galerie Neue Meister, stimmte die Kunstfreunde auf eine Sonderausstellung im Albertinum 2013 ein.

Unter dem Titel „Die Erschütterung der Sinne“ sind dann Gemälde von Meistern wie Caspar David Friedrich, Francisco de Goya, Adolph Menzel, Paul Cézanne, Édouard Manet und Gerhard Richter zu sehen. Die Schau ist vom 16. März bis 14. Juli geöffnet.Die 1870 gegründete Dresdner Philharmonie ist neben der Sächsischen Staatskapelle das zweite große Orchester der Elbestadt.

Berühmtheiten wie Peter Tschaikowski oder Antonín Dvorák standen bei der Philharmonie einst am Pult. 1909 ging sie als erstes deutsches Orchester auf eine USA-Tournee. Bis zur Wiedereröffnung des Kulturpalastes, der einen akustisch angemessenen Konzertsaal erhalten soll, spielen die Philharmoniker außer im Albertinum auch im Dresdner Schauspielhaus, im Deutschen Hygiene-Museum, der Kreuzkirche und der Frauenkirche sowie für ausgewählte Projekte im Congresscenter.

dpa

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