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Kontinuität und gute Qualität im Angebot beim 31. Dresdner Graphikmarkt am Wochenende

Kontinuität und gute Qualität im Angebot beim 31. Dresdner Graphikmarkt am Wochenende

und 11. November findet der bereits 31. Dresdner Graphikmarkt unter der Leitung des gleichnamigen Vereins im Sparkassenhaus der Ostsächsischen Sparkasse am Güntzplatz 5 statt.

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Am 10. 15 Mitglieder der Arbeitsgruppe Graphikmarkt und zahlreiche Helfer bereiten jedes Jahr das Kunstereignis vor, organisieren den Ablauf und stehen an den beiden Tagen mit ihrem Rat den Interessenten und Käufern zur Seite. Jedes Mitglied hat im Vorfeld "seine" Künstler in ihren Ateliers aufgesucht und zusammen mit ihnen die Auswahl der Präsentation getroffen.

In diesem Jahr sind 100 Künstler mit Schwerpunkt Dresden, aber auch aus Leipzig, Berlin, Nürnberg, Chemnitz und anderswo vertreten. Im Angebot sind graphische Blätter, Zeichnungen, Aquarelle und anderen Arbeiten auf Papier, aber auch eine Reihe von Künstlerbüchern und literarisch-grafische Editionen. Unter den präsentierten Künstlern sind solche von Rang und Namen wie Werner Wittig, Max Uhlig, Jürgen Schieferdecker, Andrea Türke, Reinhard Springer, Konrad Maass, Christiane Latendorf, Leonore Adler, Wolfgang Kühne, Angela Hampel, Gerda Lepke, Herta Günther u.a. Schade ist nur, dass andere gestandene Künstler wie Andreas Hegewald, Kerstin Quandt und Hubertus Giebe seit vielen Jahren nicht in der Auswahl Berücksichtigung fanden.

Das Plakat des diesjährigen Graphikmarktes, eine mehrfarbige Seriegrafie, stammt von dem Berliner Künstler Dieter Goltzsche. Signierte Exemplare der limitierten Auflage werden für zehn Euro verkauft. Das Angebot wird auch in diesem Jahr durch zwei Editionen ergänzt: Einmal die Edition am Sonnabend mit drei ein-bzw. mehrfarbigen Lithografien der 95-jährigen Dresdner Künstlerin Priscilla Ann Siebert und schließlich die Sonntags-Edition mit Holzschnitten von Sibylle Leifer aus Groß Kiesow in Mecklenburg-Vorpommern (beide Editionen 20 Euro).

Das Rahmenprogramm hat der Verein für Kunstfreunde und Sammler zusammengestellt: Rao Fu aus China demonstriert die Technik der traditionellen Kalligrafie und der asiatischen Tuschezeichnung. Der Restaurator Carsten Wintermann berät am Sonnabend um 14 Uhr und am Sonntag um 11 Uhr Interessierte anhand von Beispielen über die sachgerechte Präsentation und Aufbewahrung von Papierarbeiten. Am Sonnabend, 16 Uhr, und am Sonntag, 14 Uhr, wird die Dokumentation "Filmgespräche" von Marion Rasche (zusammen mit Gudrun Trendafilov und Ulrich Lindner) vorgestellt. Die Galerie art+form führt in die fachgerechte Rahmung von Graphiken und anderen Arbeiten auf Papier ein.

In diesem Jahr begann ein neuer Vorstand des Graphikmarktes seine Arbeit: Beide Vorsitzende, Martin Dänhardt (Vorsitzender) und Matthias Schroller (Stellvertreter), wollen an die Tradition des seit 1976 bestehenden Graphikmarktes anknüpfen und für eine kontinuierlich gute Qualität des Angebotes sorgen. Dabei kommt es ihnen darauf an, vor allem "Kunst unter die Leute" zu bringen, ein Podium zu schaffen, das Sammlern und Fachleuten, aber auch Laien einen Überblick über das aktuelle Schaffen im Kulturraum gibt. Dabei, so Martin Dänhardt, will man ein "breites Interesse für zeitgenössische graphische Kunst wecken, sie preiswert anbieten und aufgrund des Marktcharakters eventuelle Hemmungen vor der Begegnung mit Gegenwartskunst abbauen". Das ist ganz im Sinne des Dresdner Kunstkritikers Fritz Löffler, der anlässlich des 1. Graphikmarktes 1976 auf die Bedeutung der Gewinnung von Sammlern hinwies und dabei die Neugier auf den künstlerischen Nachwuchs in den Mittelpunkt stellte. Das alljährliche große Publikumsinteresse zeigt, dass dieses Konzept aufgegangen ist. In diesem Jahr geben sechs "Neuankömmlinge" Einblick in ihre Arbeit. Das sind Katrin Süss (Dresden), Konstanze Hohaus (Dresden), Barbara Mäder-Ruff (Lonnerstadt), Tanja Pohl (Lengenfeld), Attila Günther (Dresden) und Ines Lehmann (Dresden).

Sparkassenhaus der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Kundenhalle, Güntzplatz 5. Sa, 10. November, 10-18 Uhr, So, 11. November 10-16 Uhr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.11.2012

Heinz Weißflog

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