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Königs-Bildnis geht an sächsische Sammlung

Königs-Bildnis geht an sächsische Sammlung

Ein Bildnis König Alberts von Sachsen hat am Sonnabend im Dresdner Kunstauktionshaus Günther den Besitzer gewechselt. Für einen Preis von 44 000 Euro sei das Ölgemälde einer öffentlichen sächsischen Sammlung zugeschlagen worden, teilte das Auktionshaus mit.

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Alfred Diethe: König Albert von Sachsen als Generalfeldmarschall der preußischen Armee. 1876. Öl auf Leinwand, li. u. sign. und datiert. Repro: Auktionshaus

Das Bild wurde den Angaben zufolge mit 19 000 Euro aufgerufen. Es war bereits die 112. Kunstauktion des Dresdener Kunstauktionshaus Günther. Dabei wurden rund 800 Positionen Porzellan, Glas, Möbel, Grafik und Gemälde angeboten.

Das Gemälde, das aus süddeutschem Privatbesitz stamme, sei vermutlich das "Porträt des sächs. Königs Albert" aus dem Offizierskasino Großenhain. Sein Schöpfer, der Maler Alfred Diethe, wirkte zur Entstehungszeit als Professor an der Dresdener Kunstgewerbeschule.

Das Bildnis des sächsischen Regenten (1873-1902) folge formal der klassischen Tradition des Regentenbildes, hieß es. Der König ist als stehende Ganzfigur in Lebensgröße wiedergegeben. Er steht auf einem Balkon, der im Bildhintergrund die Aussicht auf die Silhouette der Altstadt von Dresden - der Residenz der Wettinischen Herrscher - freigibt. Ebenfalls einer langen Tradition gemäß ließ sich der König als Feldherr darstellen: Er trägt die Uniform eines Generalfeldmarschalls der preußischen Armee, zu dem er 1871 nach siegreicher Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges ernannt worden war. Albert, damals noch Kronzprinz, führte die sächsische Armee als Verbündete Preußens gegen Frankreich ins Feld und hatte durch geschickte und mutige Truppenführung maßgeblichen Anteil am für Deutschland erfolgreichen Ausgang des Krieges.

Als Albert 1902 auf seinem Landsitz Sybillenort starb, ging eine lange Regierungszeit von 29 Jahren zu Ende. DNN

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.12.2012

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