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Kölner von Spar mit Album "Streetlife" im Beatpol

Kölner von Spar mit Album "Streetlife" im Beatpol

Ein seltsames Album, dieses 2015er "Streetlife" der Band von Spar. Seltsam gut, seltsam neu, seltsam unvertraut. Seltsam auch, dass so ein Album zu einer Band aus Köln gehört.

Das Quartett von Spar gibt es live am Sonntag im Beatpol.

Von Spar sind Sebastian Blume (Synthesizer, Piano), Jan Philipp Lanzen (Schlagzeug, Programmierung) Christopher Marquez (Bass, Gitarre, Programmierung) und Phillip Tielsch (Gitarre). Komplettiert wird die Gruppe zurzeit von Sänger Chris Cummings. Zusammen ergibt das auf "Streetlife" diese seltsame Mischung aus mal Frank Ocean und den guten alten Air aus Frankreich. Dann diese Elektro-Kombi aus Sphärischem und dem Soul, Disko, Funk der 70er, kantig gemischt, wie WhoMadeWho es in einigen Songs zelebrieren, und ab und an so ein Ticken Avantgarde wie in "Ahnherr der Schwätzer". Aber immer geschmeidig.

Dass sie Avantgarde können, bewiesen von Spar nicht nur mit ihrem Can-Projekt Stephen Malkmus And Friends "Can's Ege Bamyasi". Dass sie guten Elektro hinkriegen, zeigten sie schon seit dem zweiten Album "von Spar". Dann höre man sich dazu noch das recht erfolgreiche Debüt aus 2004 an: "Die uneingeschränkte Freiheit der privaten Initiative".

Die Band von Spar deklarierte man damals als Post-Punk. Auf dem 2004-Album erlebt man die Kölner noch mit dem expressiven Sänger Thomas Mahmoud und in einer saftigen Mischung aus Kante, Turbostaat und Ton, Steine Scherben. Titel hießen "Eine Herde von Sparschweinen will gefüttert werden" oder "Kopfsteinpflaster" mit den geschrienen Zeilen "Wir brauchen mehr Dynamit".

Sie sagten mal, sie seien der Konzerte überdrüssig und hätten sich deshalb der Clubkultur zugewandt. Und so klingt auch "Streetlife": Clubmusic. Trotz einigem Unvertrauten wunderbar eingängig. Simpel-süßlich noch der Opener "Chain of Command", verlieren sich von Spar mit dem Album nie in schnöde Soundverliebtheit. Selbst in der 7-minütigen House-Nummer "One Human Minute" schichten sie nur Relevantes übereinander und nebeneinander. Und dass ein so wunderbarer undeutscher Pop-Song wie "Try thougth we might" mal aus Deutschland kommt, hätte auch keiner gedacht. Seltsam, seltsam.

von Spar, Sonntag im Beatpol, Beginn 21 Uhr

Bach zum Jubiläum

In diesem Jahr feiern das Prager Barockorchester Collegium 1704 und das Vokalensemble Collegium Vocale 1704 ihr 10-jähriges Bestehen. Das Jubiläum begehen die Ensembles am Ostermontag,ab 19.30 Uhr in der Konzertreihe "Musikbrücke Prag-Dresden" mit der Aufführung von Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll. Die Solisten sind Alena Hellerová, Agúndez Delia und Dora Pavlíkova (Sopran), Kamila Mazalová (Alt), Václav Cížek und Adam Krystian (Tenor) sowie Marián Krejcík und Jaromír Nosek (Bass). Es dirigiert Václav Luks. Die "Musikbrücke Prag-Dresden" wurde im Frühjahr 2008 vom Collegium 1704 und Luks initiiert, um an die musikkulturellen Verbindungen beider Städte mit großer Musiktradition anzuknüpfen. syg

Kartenvorverkauf: www.reservix.de, Konzertkassen Kreuzkirche, Florentinum und SchillerGalerie sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.04.2015

Robert Kaak

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