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Klang-Magie: Thielemann und Staatskapelle Dresden beginnen Brahms-Zyklus

Klang-Magie: Thielemann und Staatskapelle Dresden beginnen Brahms-Zyklus

Dirigent Christian Thielemann hat sich erneut als Klang-Magier erwiesen. Für den Beginn seines Brahms-Zyklus’ mit der Dresdner Staatskapelle erhielten Thielemann und seine Musiker am Sonntagvormittag in der Semperoper Bravo-Rufe und Standing Ovations.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Nach einem zeitgenössischen Auftakt mit Hans Werner Henzes „Sebastian im Traum“ erklang zunächst die 3. Symphonie von Johannes Brahms, nach der Pause dann die 1. Symphonie. Beide Werke sind auch auf der bevorstehenden Asien-Tour des Orchesters mit Thielemann zu hören. Das Ensemble gastiert vom 21. Oktober bis 3. November in Japan, Taiwan und China.

Die Staatskapelle hatte zuletzt in den 70er Jahren mit Kurt Sanderling am Pult alle vier Brahms-Symphonien für Schallplatte eingespielt. Den Musikern müsse es darum gehen, die Wirkungsmechanismen des Klanges zu verstehen, sagte Thielemann zu den neuerlichen Aufführungen. „Welche Akkorde, Melodien, Reibungen benutzt ein Komponist, um die Menschen im Publikum anzusprechen? Unsere Aufgabe ist es, diese Momente in den Noten aufzuspüren und zum Klingen zu bringen. So, dass wir Ergriffenheit schaffen“, zitierte die Semperoper Thielemann in der Einladung zum Konzert.

Der Brahms-Zyklus sieht nicht nur die Aufführung der Symphonien, sondern auch eine Einspielung der Werke für die Deutsche Grammophon auf CD sowie eine DVD vor. All das fließt in eine Brahms-Box ein, die auch die Solokonzerte für Klavier - das 1. Klavierkonzert mit Solist Maurizio Pollini ist bereits veröffentlicht - und das Violinkonzert mit Lisa Batiashvili (erscheint Anfang 2013) enthält.

dpa

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