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Kinder und Jugendliche spielen in Dresden die „Konferenz der Tiere“ von Kästner

Kinder und Jugendliche spielen in Dresden die „Konferenz der Tiere“ von Kästner

Es geht um Krieg und Frieden. Und wieder einmal bringen die Menschen ihr wichtigstes Problem nicht auf die Reihe. Löwe Alois, Elefant Oskar und Giraffe Leopold sind sauer.

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Die jungen Schauspieler bei einer öffentlichen Probe im Februar.

Quelle: Roland-Berger-Stiftung

Deshalb beschließen sie, den Weltfrieden zu retten. Erich Kästner schrieb seinen Roman „Die Konferenz der Tiere" kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Was er nicht ahnen konnte: Das Werk ist auch mehr als 60 Jahre später noch aktuell. Die Semperoper Dresden bringt den Stoff am 8. Juli als Musiktheater zur Uraufführung. Die Akteure stammen aus Hessen, Sachsen und Thüringen, sind zwischen 7 und 18 Jahre alt und allesamt Stipendiaten der Roland Berger Stiftung.

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Am Ostermontag reisen die Mädchen und Jungen zunächst nach Weimar, wo bis zum Freitag geprobt wird.

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Wie die in München ansässige Stiftung am Freitag mitteilte, beginnt nun die heiße Phase. Am Ostermontag reisen die Mädchen und Jungen zunächst nach Weimar, wo bis zum Freitag geprobt wird. In einer zweiten Runde kommen sie vom 27. April bis 1. Mai in Dresden zusammen. Bevor kurz vor dem Finale in Dresden der letzte Schliff erfolgt, wird noch einmal am 8. Juni in Frankfurt am Main „konferiert". Insgesamt sind 150 junge Künstler beteiligt. Die Musik schuf der Dresdner Komponist Johannes Wulff-Woesten. Das Libretto stammt von Manfred Weiß, der es frei nach Motiven von Kästners Romanvorlage schrieb.

Das Schülerstipendium der Berger Stiftung richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Sie sollen eine bestmögliche Ausbildung erhalten. Ein individueller Förderplan umfasst zehn Lernbereiche und unterstützt die jungen Leute nach ihren jeweiligen Begabungen und Bedürfnissen. Ein Mentor begleitet sie bis zum Schulabschluss. „Nicht jedes Kind in Deutschland bekommt die Bildungschancen, die es verdient. Immer noch ist die soziale Herkunft maßgeblich entscheidend für den Bildungserfolg", argumentiert die Roland Berger Stiftung. Bisher wurden bundesweit schon 450 Mädchen und Jungen gefördert.

dpa

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