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Jürgen, spiel’ mal was!: Wiederbegegnung: Helge Schneiders Weihnachtsklassiker

Jürgen, spiel’ mal was!: Wiederbegegnung: Helge Schneiders Weihnachtsklassiker

1992 war Weihnachten auch schon gefährdet. Helge Schneider musste reagieren, und er tat es mit einem Mini-Hörspiel, dem damals von ihm und seinen Fans heiß geliebten Medium.

Schon Ende der 1970er diente ihm ein Tonbandgerät zum Entwickeln seines eigenen, streng improvisierten Mehrstimmen-Stils. Inzwischen war Schneider 37 Jahre jung, voller Erinnerungen und Erfahrungen ans Fest der Feste, zog als "singende Herrentorte" durch beherrschbar kleine Clubs und Säle, stand vor einer ersten kreativen Pause, um dem zu entgehen, was man heute erst "Burnout" zu nennen pflegt.

Kurz vor vier am 24. Dezember beginnt Heiligabend bei den van den Bergs. Das Essen war lecker, der Kaffee knistert durch die Maschine, Frau van den Berg spült noch schnell, Sohn Jürgen muss zur Blockflöte greifen, bevor der Weihnachtsmann an die Tür klopft und Vater van den Bergs schlitzlose Unterhosen überreicht. Hernach gibt es Schläge. Und es geht in die Gnadenkirche, wo der Pastor auf der Kanzel Reibekuchen isst und Zahnarzt Dr. Freese für einen deftigen Gospel so schön die Orgel orgelt.

13 Minuten Weihnachtsraffer. Helge Schneider hatte wohl selbst Loriot im Hinterkopf, als er die 1992 erstmals als Mixi veröffentlichte CD "einhörspielte". Dessen Hoppenstedts haben sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten in unzähligen räucherduftgeschwängerten Stuben mit den van den Bergs zusammengetan. Eine sehr amüsante Kombination ist das.

Helge Schneider, "Weihnachten bei van den Bergs", tacheles! Hörbuch/Roof

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.12.2012

Andreas Körner

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