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Japanisches Palais in Dresden soll museales Aushängeschild werden

Japanisches Palais in Dresden soll museales Aushängeschild werden

Das Japanische Palais in Dresden soll nach dem Willen des Kunstministeriums ein museales Aushängeschild für Sachsen werden. Ministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) plädierte aber dafür, sich mit einer Konzeption für die künftige Nutzung Zeit zu nehmen.

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Das Japanisches Palais in Dresden (Archiv)

Quelle: Antje Beier

„Das Japanische Palais ist ein Juwel. Es hat bislang keine adäquate Nutzung.“

Derzeit residieren in dem barocken Gebäude das Landesmuseum für Vorgeschichte und Teile des Völkerkundemuseums sowie der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen. Nun sollen Experten ein Konzept erstellen und eine Machbarkeitsstudie vorlegen. Dafür sind im Doppelhaushalt für die beiden kommenden Jahren insgesamt rund eine Million Euro eingeplant.„Wir brauchen eine kluge Nutzung. Ob es eine Mischnutzung sein wird, vermag ich jetzt noch nicht zu beurteilen“, sagte die Ministerin der Nachrichtenagentur dpa.

Es sei gut, damit Experten zu betrauen, Denkmalschützer genauso wie Museumsleute. „Es gibt keine Blaupause für das Objekt.“ Das Geld für Konzeption und Studie sei gut angelegt. Damit werde Klarheit geschaffen, welche Form der Nutzung sinnvoll ist. „Der übergreifende Gedanke besteht darin, das Japanische Palais für Gäste, Dresdner und Veranstaltungen zu öffnen. Angesichts der Schönheit des Objektes kann man sich da vieles vorstellen. Ich möchte dem nicht vorgreifen“, betonte von Schorlemer.

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Erotische Harnische und luftige Büstenhalter aus Eisen präsentierten die Frauen der Showbühne Plauen. Mit viel Haut und wenig Metall zogen sie die Blicke der Besucher auf sich.

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Wann das Juwel in der sächsischen Museumslandschaft funkeln wird, steht freilich noch in den Sternen. Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) hatte im Wahlkampf 2009 das Palais überraschend als Standort eines künftigen „Porzellanschlosses“ ins Gespräch gebracht - so wie es Kurfürst und Polen-König August der Starke schon in der Barockzeit vorschwebte. Inzwischen gilt die klare Priorität, erst das Dresdner Residenzschloss als Standort der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wiederherzustellen.

Jörg Schurig, dpa

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