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Initiative weltoffenes Dresden (#WOD): Dresdner Kultur für Solidarität und gegen Populismus

Initiative weltoffenes Dresden (#WOD): Dresdner Kultur für Solidarität und gegen Populismus

Dresdner Kultureinrichtungen haben sich als "Initiative weltoffenes Dresden (#WOD)" zusammengeschlossen. Unter diesem Namen soll in den kommenden Monaten eine Vielzahl von Veranstaltungen in den jeweiligen Häusern angeboten werden, wie gestern mitgeteilt wurde.

"Wir wollen damit ein Zeichen setzen für eine offene Gesellschaft, für Toleranz und Solidarität und gegen Angstmacherei und Populismus", hieß es weiter.

Die Initiative trete mit ihren Veranstaltungen öffentlich ein "für das fremdenfreundliche Dresden, das stolz ist auf eine Kultur des Miteinander". Ähnlich hatte das am Montag auch Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, bei einer Rede auf dem Postplatz ausgedrückt. Er sprach davon, dass es nicht bequem oder einfach sei, mit der Welt umzugehen. "Aber diese Stadt hat alles, um das zu können. Sie hat die Kunst, die Wissenschaft, die Kultur, sie hat die Erfahrung von Jahrhunderten und die Erfahrung einer friedlichen Revolution, um genau das zu können", sagte er. Die Kulturen der Welt "sind in dieser Stadt zu Hause".

Bislang haben den Angaben zufolge 25 Dresdner Kulturinstitutionen die Initiative unterzeichnet - vom Schütz-Konservatorium über den Jazzclub Tonne bis hin zum Verkehrsmuseum -, weitere sollen folgen. Die Teilnehmerzahl sei nicht beschränkt. Die Initiative steht Schirmherrschaft von Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU).

Ein offizieller Auftakt ist für Anfang Februar angekündigt, da um den 6. und 7. Februar herum etliche Veranstaltungen stattfinden. Allerdings beginnt der Reigen schon früher. Das Societaetstheater lädt bereits heute und morgen, jeweils ab 20 Uhr, zur Dresden-Premiere des Stücks "Goodbye Eden" vom Cargo-Theater Freiburg ein. Darin werden Geschichten von Flüchtlingen vergangener und unserer Tage mit ganz persönlichen Erinnerungen und Erlebnissen der Darsteller verwoben. Am 26. Januar schließt sich das Militärhistorische Museum der Bundeswehr an, wenn dort um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung der neuen Reihe "Gewalt und die Macht der Erinnerung" des Museums und der Konrad-Adenauer-Stiftung stattfindet. Zu Gast sind der Publizist und Soziologe Alfred Grosser sowie die Rabbinerin Eveline Grossman-Thau.

Die Veranstaltungen veröffentlichen die unterzeichnenden Institutionen auf ihren Internetseiten und in ihren Programmen. Eine Übersicht ist unter www.hellerau.org und www.staatsschauspiel-dresden.de zu finden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.01.2015

DNN

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