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Hommage an Richard Strauss: Ballett der Semperoper bittet zum Tanz

Hommage an Richard Strauss: Ballett der Semperoper bittet zum Tanz

Mit einem umjubelten Ballettabend hat die Semperoper Dresden am Samstag ihre Feiern zum 150. Geburtstag von Richard Strauss (1864-1949) fortgesetzt. Für das zweiteilige Programm „Legenden - Hommage an Richard Strauss“ holte das Opernballett zwei Stars der Tanzszene nach Dresden.

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Mit einem umjubelten Ballettabend hat die Semperoper Dresden am Samstag ihre Feiern zum 150. Geburtstag von Richard Strauss (1864-1949) fortgesetzt.

Quelle: Ian Whalen
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Mit einem umjubelten Ballettabend hat die Semperoper Dresden am Samstag ihre Feiern zum 150. Geburtstag von Richard Strauss (1864-1949) fortgesetzt.

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Der Russe Alexei Ratmansky lieferte die Choreographie zur „Tanzsuite“, die Strauss nach Klavierstücken des Franzosen Francois Couperin instrumentiert hatte und die 1923 in Wien uraufgeführt wurde. Ratmansky gelang es auf faszinierende Weise, die Musik von Strauss in Bewegungen umzusetzen. Eine Inszenierung wie aus einem Guss - das Publikum war begeistert. Nicht anders nach der Pause: Der Belgier Stijn Celis inszenierte „Josephs Legende“, die 1914 für das berühmte Ballets Russes in Paris entstand. Das Stück basiert auf der biblischen Geschichte von Joseph, der als Sklave am Hof des Potiphar lebt und von dessen Frau sexuell bedrängt wird. Als sich Joseph dem entzieht und Potiphar Augenzeuge des Geschehens wird, stellt sich sein Weib als Opfer eines Übergriffs von Joseph dar. Jiri Bubenicek (Joseph) und Svetlana Gileva (Weib) boten einen derart intensiv getanzten Psychokrimi, dass die Zuschauer am Ende wie erlöst mit Bravo-Rufen und Jubel reagierten. Die Semperoper verehrt Strauss als „Hausgott“, weil er hier neun seiner 15 Opern uraufführen ließ und mehr als 60 Jahre ein enges Verhältnis zur heutigen Staatskapelle Dresden pflegte. Nachdem das Orchester ihm 11. Juni - dem 150. Geburtstag - ein großes Ständchen brachte, folgen im November noch Strauss-Festtage an der Semperoper.

dpa

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