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Heute gastiert Nobuntu in der Dreikönigskirche

Weihnachtliches aus Simbabwe Heute gastiert Nobuntu in der Dreikönigskirche

Lust auf eine etwas andere Weihnachts-Einstimmung? Weniger sentimental als kraftvoll, weder stille noch leise, sondern durchaus mal laut - obwohl a cappella? Und trotzdem in der Kirche... Heute Abend gibt es mit dem Frauen-Quintett Nobuntu aus Simbabwe in der Dreikönigskirche ein Fest der südlich-heißen Weihnacht.

Dresden. Es sind traditionelle Songs aus dem afrikanischen Land, in dem die weitaus größte Mehrheit der Bevölkerung christlich ist, dabei dennoch Elemente der afrikanischen Naturreligionen beibehalten hat.

Diese werden vorgetragen mit den starken Gesangsstimmen der fünf Frauen, die als einzige rein weibliche A-cappella-Gruppe auch mit ihren Texten gegen die Übermacht der männlichen Gesangs-Gruppen in ihrem Land ansingen.

Wer schon einmal einen Gottesdienst in einer schwarzen Gemeinde in den USA besucht hat, weiß, welche Kraft die Gospel-Gesänge mit all ihrer Lebensfreude auch für Atheisten und Agnostiker ausstrahlen. Wenn diese Gospel-Stücke dann bei Nobuntu mit Afro-Jazz kombiniert werden, kann man sich auf ein wirklich anderes Weihnachts-Singen freuen.

Die meisten Songs der Frauen-Combo werden auf Englisch vorgetragen, so dass es eine Chance gibt, etwas vom Inhalt der Gesänge zu verstehen - aber auch die Stammes-Sprachen Ndebele und Xhosa werden zu hören sein. Schließlich kommen die Fünf aus Bulawayo, was als Kulturhauptstadt Simbabwes und das Herz der Ndebele-Kultur gilt. Fotos der Gruppe zeigen die Frauen aus vollem Halse lachend, und es ist eine körperbetonte Show versprochen. Richtig grundhaft fröhliche Weihnachten also!

Nobuntu, heute 20 Uhr, Dreikönigskirche. Tickets ab 16 Euro

Beate Baum

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