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Helge Schneider gibt in Dresden sein Abschiedskonzert: also wahrscheinlich, vielleicht, je nachdem

Helge Schneider gibt in Dresden sein Abschiedskonzert: also wahrscheinlich, vielleicht, je nachdem

Multitalent Helge Schneider hat am Freitagabend einmal mehr seine Dresdner Fans begeistert. Weit über zwei Stunden erlebten die Zuschauer am Elbufer Kalauer satt, alte Hits wie "Katzenklo" oder den "Meisenmann" aber auch Jazz und Musik.

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Quelle: Stephan Lohse

All das gab es angeblich zum letzten Mal.

Denn "Pretty Joe und die Dorfschönheiten" könnten Dresden zum letzten Mal beehrt haben. Konsequent sprach Schneider von seiner Abschiedstour. Erst in 40 Jahren soll es weitergehen. So wie bei Tina Turner, also falls die nicht im Kaufland zusammengebrochen ist, wie Schneider witzelt.

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Helge Schneider 2014 in Dresden

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Vor allem im ersten Teil kalauert es nach Belieben. Der Buttersong, Katzenklo, der Schönheitschirurg von Banania, Hits, die er sonst in der Zugabe versteckt, gibt es dieses Mal von Beginn an satt. Unterstützt wird Schneider einmal mehr von starken Musikern, dankenswerterweise vom Arbeitsamt Radebeul zur Verfügung gestellt. Tatsächlich handelt es sich um Peter Thoms (Percussion), Carlos Boes (Blasinstrumente), Sandro Giampiedro (Gitarre), Trommler Willy Ketzer sowie Kai Struwe (Bass) und Rainer Lipski (Tasteninstrumente). Komplettiert wird Schneiders Ensemble von Teekoch Bodo Oesterling und dem vom Publikum gefeierten Sergej Gleithmann.

Nach der Pause wird es dann künstlerischer. "Ernsthaft aus Spaß", nennt Schneider das. Statt Fransenkutte trägt er jetzt Anzug, dazu gibt's jetzt auch mal Jazz, große Rockerposen und Beethoven, der offenbar einst von Eierschecke träumte. Letzteres gefällt nicht allen im Publikum, aber wenn aus Beethoven dann plötzlich La Cucaracha wird, sind auch diese Helge-Fans schnell glücklich, erst recht, als sie auch ihre "Udo"-Nummer bekommen.

Helge Schneider versucht es tatsächlich allen Fans auf dem sehr gut gefüllten Filmnächte-Areal recht zu machen. Klamauk und Kunst finden das richtige Mittel, mit dem Klapperstrauß zum Schluss sind dann auch alle versöhnt. Gott sei Dank ist der Abschied nur "wahrscheinlich, vielleicht, je nachdem". Fans sollten sich im kommenden Sommer also definitiv einen Abend freihalten.

sl / mber

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