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Helge Schneider am Elbufer in Dresden: Zwischen Quatsch und Jazz

Helge Schneider am Elbufer in Dresden: Zwischen Quatsch und Jazz

Es braucht nicht viel, um Nonsens, Kalauer und Quatsch mit hochklassigem Jazz zu verbinden: Ein Helge Schneider reicht schon. Am Freitagabend war der Unterhaltungskünstler zum zehnten Mal zu Gast bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden.

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Zwischen Konzert und Klamauk: Helge Schneider bei seinem Auftritt 2012 am Elbufer in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Und für die rund 5000 Fans gab es zwischen Quatsch und hochklassiger Musik so ziemlich alles, was das Herz begehrt.

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Helge Schneider bei seinem Auftritt bei den Filmnächten Dresden.

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Der Auftakt ist gemächlich. Teekoch Bodo Oesterling bringt erstmal was zu trinken und nimmt den Mantel, Helge Schneider sammelt sich und stimmt die Dresdner dann auf einen „bunten Sommerabend“ ein. Zunächst gibt es vor allem Humor. Schneider kalauert, sucht nach dem Sinn im Unsinn und spielt mit seinem Publikum, das ihm noch lautstark und nachträglich zum 57. Geburtstag gratuliert.

Danach Musik – und das heißt bei Helge Schneider: Es wird jazzig. Im Zusammenspiel mit Ira Coleman und Willi Ketzer zeigt er, dass neben dem Komiker Helge Schneider auch der erstklassige Musiker existiert, der zig Instrumente bestens beherrscht – zur Not auch gleichzeitig.

Nach etwa einer Stunde zwischen „lustigen Witzen heute mit Helge“, einer einzigartigen „Unterhaltung“ mit Udo Lindenberg und Liedern wie „Texas“ und „100.000 Rosen“ kommen dann die ersten seiner Gäste auf die Bühne und der Abend dreht mehr in Richtung Konzert. Mit Beatboxerin Butterscotch und dem herausragenden Schlagzeuger Pete York gibt es ein schwungvolles „Jailhouse Rock“, beim „Maisenmann“ spielt Tänzer Sergej Gleithmann die umjubelte Hauptrolle.

Leider kann ein Teil des Publikums mit dem Auftritt von Künstlern wie Saxophonist Scott Hamilton nicht viel anfangen. Im mittleren Bereich, dort wo gestanden wird, ist der Lärmpegel teils unverschämt hoch, wird an manchen Stellen lieber über Fußball, die Arbeitswoche oder die weitere Abendplanung gelärmt. Schade: Denn Helge Schneider hat sich durchgehend hochklassige Gäste auf die Dresdner Bühne eingeladen.

Erst das Finale mit all seinen Gästen gleichzeitig und dem Klassiker Telephonmann von 1994 fängt wieder alle Dresdner ein. Zum Abschluss steht Schneider dann erstmals ganz allein auf der großen Bühne: Noch ein wenig allein am Klavier mit jeder Menge Quatsch und dann abschließend mit „Jonny Klaus“ an der Gitarre, dann ist Schluss. Eine schlichte Verabschiedung, dann geht Helge Schneider von der Bühne. „Bis nächstes Jahr, vielleicht.“

sl

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