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Heilandskirche Dresden-Cotta wird 85

Heilandskirche Dresden-Cotta wird 85

Die evangelisch-lutherische Heilandskirche in Dresden-Cotta wird 85 Jahre alt. Hans-Martin Schulze, Vorsitzender des Fördervereins, hält aus Anlass des Jubiläums am Mittwoch, 16. Mai, 19 Uhr, in der Kirche einen Vortrag über deren Architekten Rudolf Kolbe (1873-1947).

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Der Vorsitzende des Fördervereins, Hans-Martin Schulze, freut sich schon auf die Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 85. Geburtstages der Heilandskirche.

Quelle: Dietrich Flechtner

Nach dessen Plänen war die Kirche 1914 begonnen, nach langer Unterbrechung dann 1927 vollendet worden. Sie ist ein Zeugnis der Reformbaukunst.

Insgesamt fünf Kirchen hat Kolbe entworfen, außer der Cottaer auch die Hoffnungskirche in Löbtau, die Kirche in Graupa und eine in Ellefeld (Vogtland). Dazu zahlreiche Villen und Wohnbauten, unter anderem in Loschwitz, auf dem Weißen Hirsch und am Großen Garten. Für die Gartenstadt Hellerau schuf er die Häuserzeilen an der Nord-, Ost- und Südseite des Marktplatzes.

Gefeiert wird das Kirchweihjubiläum dann am Donnerstag, 17. Mai, dem Himmelfahrtstag. Zunächst mit einem Festgottesdienst 11 Uhr. Pfarrer Michael Nicolaus leitet ihn. Anschließend lädt die Gemeinde zum gemeinsamen Mittagessen ein. Danach ist ein buntes Programm mit Sketchen, Quiz und Schattenspiel geplant. Abschluss ist ein gemeinsames Kaffeetrinken.

17 Uhr gibt es in der Kirche ein Konzert. Das Ensemble "ad libitum" unter Leitung von Ebba Wagner, der ehrenamtlichen Kantorin, spielt barocke Kammermusik von Telemann, Graun, Vivaldi, Boismortier und Heinichen.

Die Gemeinde plant, die Kirche im Inneren zu sanieren, aber wann, steht noch nicht fest. Spenden werden schon jetzt gesammelt. Auch zum Jubiläumskonzert.

Charakteristisch für die Kirche, einen schlichten Zentralbau, ist der breite, 32 Meter hohe Turm mit seinen halbrunden Fensteröffnungen. Über dem Eingangsportal steht die überlebensgroße Statue eines segnenden Christus von Karl Albiker (1878-1961). Im Inneren war sie ursprünglich von Bildhauer Rudolf Born und dem Kunstmaler Karl Schulz gestaltet worden, Helmar Helas erneuerte die Gestaltung 1961.

Die Orgel von 1927 stammt aus der Werkstatt der Gebrüder Jehmlich. Die Gemeinde gehört mit Cossebaude, Briesnitz und Gorbitz zum Kirchspiel Dresden-West, das insgesamt mehr als 6600 Mitglieder hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.05.2012

T. Gärtner

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