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"Hallo ihr Hasen" - Lena Meyer-Landrut begeistert in Dresden vor allem ihre jüngeren Fans

"Hallo ihr Hasen" - Lena Meyer-Landrut begeistert in Dresden vor allem ihre jüngeren Fans

Flippig, ausgelassen und eine Spur überdreht - so hat sich Lena Meyer-Landrut am Samstagabend bei ihrem Konzert in Dresden präsentiert. Im nicht ganz ausverkauften Alten Schlachthof präsentierte die einstige Gewinnerin des Eurovision Song Contest (ESC) auf ihrer aktuellen "No one can catch us"-Tour vor allem die Songs ihres neuen Albums.

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Lena Meyer-Landrut im Dresdner Schlachthof.

Quelle: Christian Juppe

Im Vergleich zur ersten Tour, die noch direkt auf die ESC-Euphorie aufbauen wollte, ist dieses Mal vieles reduziert. Die Säle sind kleiner, es gibt keine große Bühnenshow, stattdessen fünf Begleitmusiker, eine schlichte LED-Wand, auf der einfach "Lena" steht. Das Licht ist einfach, aber wirksam.

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Lena Meyer-Landrut war am 6. April 2013 in Dresden zu Gast.

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Meyer-Landruts Auftritt tut das gut. Denn die große Konzertstimme samt passender Attitüde für riesige Auftritte hat sie nicht. Auch die Musik der Band ist eine Spur zu laut für die Sängerin, die trotzdem durchaus überzeugt. Besser als bei ihrem eher mäßigen Echo-Auftritt ist ihre Stimme allemal. Sie punktet vor allem mit ihrem unkonventionellen Auftritt, der ihr bereits bei Stefan Raabs ESC-Casting die Herzen zufliegen ließ - und mit ihrem merkwürdigen englischen Akzent, den sie sich in jugendlichen Jahren antrainiert haben muss.

Und Lena wirkt weiter jugendlich, springt qietschvergnügt über die Bühne, bespritzt ihre Fans mit Wasser. Davon, dass die 21-Jährige erwachsener werden wollte, ist nicht wahnsinnig viel zu sehen. Dem Publikum würde das aber wohl auch nicht gefallen. Denn das ist jung, teilweise sehr jung. Kleine Mädchen dominieren den Saal, hinten und an den Rändern warten meist die Eltern, die zur Aufsicht mitgekommen sind. Und das Publikum, das den Nummernschildern rund um die Halle zu Folge aus ganz Ostdeutschland kommt, ist begeistert.

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Vor der Bühne werden ausdauernd dutzende lila Leuchtstäbe geschwungen, Mädchen mit "Lena"-Schriftzug auf den Wangen halten Plakate hoch, klatschen mit leuchtenden Augen zu den Liedern von der Bühne. Weiter hinten tanzen Mutti (40) und Tochter (14) ausgelassen gemeinsam - das gelingt nicht jedem Künstler. Bei "Day to stay" holt Meyer-Landrut sich gar ein Mädchen aus dem Publikum auf die Bühne.

Das rund 90-minütige Konzert verläuft ansonsten ohne große Überraschungen. Dem Nicht-Fan bleiben allerdings nur wenige Lieder im Ohr hängen. Lenas zweitem ESC-Song "Taken by a Stranger" wird Soft Cells "Tainted Love" untergemischt, was nicht unbedingt passt. Die Zugabe eröffnet sie mit Britney Spears' "Baby, one more time". Kurz vor Ende folgt dann endlich auch ihr großer Hit "Satellite".

Kurz danach ist Schluss, das Publikum geht nach Hause - größtenteils glücklich.

Fotos: Christian Juppe

Stephan Lohse

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