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Gute Freunde: Fettes Brot und Dresden

Konzert im Alten Schlachthof Gute Freunde: Fettes Brot und Dresden

So mancher hat Fettes Brot nach den vergangenen Alben schon die Midlife Crisis andichten wollen. Bei ihrem Konzert am Samstagabend im ausverkauften Alten Schlachthof zeigten die Hamburger aber, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Dresden. So mancher hat Fettes Brot nach den vergangenen Alben schon die Midlife Crisis andichten wollen. Bei ihrem Konzert am Samstagabend im ausverkauften Alten Schlachthof zeigten die Hamburger aber, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

„Teenager vom Mars“ heißt das aktuelle Album, und mit dem gleichnamigen Titel begannen Doktor Renz, Björn Beton und König Boris. Vor vier Begleitmusikern und Waldkulisse arbeiten sich die Alt-Hip-Hopper durch das neue Album und jede Menge alter Hits.

Die Fotos: Fettes Brot zusammen mit der Antilopen Gang in Dresden.

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Wobei, mit Hip Hop ließen sich Fettes Brot nie ausreichend definieren. Immer wieder setzte die Band auf ihren Alben Kontrapunkte, die in Richtung Pop und neuerdings auch Elektro gehen. In Dresden wird das gut sichtbar, als die Schlagzahl nach rund 20 Minuten erhöht wird. „Nordisch by Nature“ wird zum wilden Stilmix, inklusive den Ghostbusters und „I like to move it“, direkt darauf „Jein“, der vielleicht schönste Hit der Band, mit dem es Fettes Brot schaffte, das Lebensgefühl einer ganzen Generation darzustellen.

Die drei Musiker, alle inzwischen über 40, zeigen sich im Schlachthof einmal mehr gut gelaunt und spielfreudig. Nach fast 25 Jahren Bandgeschichte sind sie längst eingespielt, da passt jeder Wechsel, sitzt jedes Miteinander. „Emmanuela“, der letzte richtig große Hit, wird zur Electro-Nummer, der Versuch des Handyfotos zur fetten Liverap-Nummer.

Als die drei im ersten Zugabenblock zu ihren Wurzeln zurückkehren, lässt die Stimmung ein wenig nach. In einem riesigen Medley gibt es einzig von DJ exel.Pauly begleitet noch einmal diverse Songs aus 24 Jahren Fettes Brot, die Fans goutieren das aber nur mäßig.

Zum Ende hin geht die Stimmungskurve dann aber umso steiler nach oben. „Bettina“ holt das Publikum erwartungsgemäß ab und leitet zum krachenden Finale mit „Schwule Mädchen“ über. Da waren dann auch die skeptischsten Fans wieder versöhnt.

tka/sl

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