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Grünes Licht im Kulturausschuss: Forsythe-Vertrag wird verlängert

Grünes Licht im Kulturausschuss: Forsythe-Vertrag wird verlängert

Der Kulturausschuss des Dresdner Stadtrates hat sich gestern Abend in nicht-öffentlicher Sitzung mehrheitlich für eine Verlängerung des Vertrages mit William Forsythe ausgesprochen.

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William Forsythe

Allerdings unter der Bedingung, dass die Ausschussmitglieder einmal im Jahr einen Bericht bekommen, wie sich die Tanz-Companie entwickelt.

Mit dieser Botschaft wird der weltberühmte Tänzer und Choreograf zusammen mit seinem Ensemble auch vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2016 in Dresden-Hellerau wirken können. Zudem besteht eine Verlängerungsoption bis 2018. Im Kulturausschuss stimmten CDU, Grüne und Bürgerfraktion für die Vertragsverlängerung, Linke und FDP enthielten sich, die SPD stimmte dagegen. Ein entsprechendes Votum im Stadtrat, wo demnächst die endgültige Entscheidung getroffen wird, gilt als sicher.

Diese hätte eigentlich schon im Sommer dieses Jahres fallen sollen, wurde aber damals vertagt, um Zeit für eine konstruktive Auswertung des Wirkens von Forsythe in Dresden zu haben. Kritik an zu geringen Besucherzahlen bei den Vorführungen der Forsythe Company und vergleichsweise hohen Aufwendungen von Seiten der Stadt hagelte es am meisten durch SPD-Stadtrat Wilm Heinrich.

Wie aus der Vorlage für die Mitglieder des Kulturausschusses hervorgeht, erteilt die Stadtverwaltung Forsythe nach diversen Expertengesprächen aber gute Noten. So sei die Company zum Beispiel für die künstlerische Profilierung des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau als Ort des zeitgenössischen Tanzes von "existenzieller Bedeutung". Sie könne "inhaltlich, kommunikativ und finanziell kurzfristig nicht durch anderweitige Programmierungen kompensiert werden".

Die Vertragsverlängerung mit dem Avantgarde-Ensemble kostet die Stadt 1,5 Millionen Euro pro Jahr plus 200 000 Euro für Unterkunft und sonstige Aufwendungen. Beim Thema Forsythe gibt es eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Ländern Sachsen und Hessen, die Dresden und Frankfurt/Main betrifft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.09.2012

Christoph Stephan

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