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Große Sonderschau in den Kunstsammlungen Dresden zu Kunstkritiker Will Grohmann

Große Sonderschau in den Kunstsammlungen Dresden zu Kunstkritiker Will Grohmann

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmen dem einflussreichen deutschen Kunstkritiker Will Grohmann (1887-1968) eine große Sonderausstellung. „Im Netzwerk der Moderne.

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Edmung Kesting: Bildnis Professor Will Grohman, 1946; Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett.

Quelle: VG Bild-Kunst Bonn 2009

Kirchner, Braque, Kandinsky, Klee ... Richter, Bacon, Altenbourg und ihr Kritiker Will Grohmann“ zeige das Wirken des Sachsen als Kunstkritiker und Netzwerker der Moderne, teilten die SKD am Freitag mit. In der Kunsthalle im Lipsiusbau sollen rund 220 Werke der Künstler gezeigt werden, für die er sich einsetzte.  

Die Schau vereint Gemälde, Skulptur, Grafik, Fotografie und eine Videoarbeit von Künstlern der Moderne von Brücke über Bauhaus bis Informel. Sie stammen aus Grohmanns Privatsammlung sowie öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa, Nord- und Südamerika. Auch Werke aus der durch die Nazi-Aktion „Entartete Kunst“ fast verlorenen Dresdner Sammlung zur Klassischen Moderne werden erstmals seit 1993 wieder in der Elbestadt gezeigt. An deren Aufbau war Grohmann einst maßgeblich beteiligt.  

Für die Präsentation wurde der Nachlass, insgesamt etwa 80.000 Dokumente, des Kunsthistorikers gesichtet, der über 50 Jahre hinweg eine Schlüsselfigur der europäischen Kunstszene war. Er entdeckte und förderte Künstler, prägte die Wahrnehmung der modernen Kunst in Museen, Medien und Öffentlichkeit. Seine Rezensionen schrieben Kunstgeschichte, seine Monografien etwa über Kandinsky und Werkverzeichnisse sind Standardwerke.  

Von Dresden aus hatte er nach dem Ersten Weltkrieg Kontakte zur Kunstszene geknüpft, stand in Verbindung zu Brücke-Künstlern und trat schon Anfang der 20er Jahre für das Bauhaus ein. Als Kurator der documenta und Biennalen von Venedig oder Paris hatte er maßgeblich Anteil an der internationalen Vermittlung avantgardistischer Kunst.  

Zu sehen ist die Schau vom 27. September bis 6. Januar.

dpa

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