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Große Fete beim Spatenstich für Dresdner Kraftwerk Mitte

Große Fete beim Spatenstich für Dresdner Kraftwerk Mitte

Dresden. Die Stimmung war ausgelassen, grüne Luftballons flogen umher und Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) war regelrecht „aufgekratzt“, wie er selbst zugeben musste.

Grund für seine Aufregung: Am Freitagvormittag erfolgte endlich der erste Spatenstich für das sogenannte Kulturkraftwerk Mitte. Neben dem Bürgermeister waren auch Wolfgang Schaller, Intendant der Staatsoperette, Felicitas Loewe, Intendantin des Theater Junge Generation (TJG) sowie rund hundert – zum Teil kostümierte – Mitarbeiter beider Häuser dabei, als der erste Schutt durch die Luft flog. „Eigentlich ist es nur ein kleiner Schritt, aber wir freuen uns, dass es endlich los geht und die Planung hinter uns liegt“, so Lunau.

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Große Fete: Rund 100 Mitarbeiter des Theaters Junge Generation und der Staatsoperette feierten gemeinsam den ersten Spatenstich.

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Am Montag, dem 14. April, rollen dann die ersten Bagger über das Baufeld. Auf dem ehemaligen Gelände des Heizkraftwerk Mitte wird nun in den nächsten zwei Jahren das neue Domizil der Staatsoperette und des TJG entstehen. Die Begeisterung über den Startschuss ist natürlich bei den Intendanten beider Kulturhäuser besonders groß. „Wir freuen uns, dass es nun losgeht und das TJG nach insgesamt 67 Jahren seine Stadtrandlage verlässt und ins Zentrum Dresdens zieht“, so Felicitas Loewe. Auch bei der Staatsoperette ist die Freude zu spüren: „Im neuen Haus wird jeder hören können, wie gut dieses Ensemble musiziert. Und endlich werden wir die Inszenierungen so gestalten können, wie es an anderen Häusern selbstverständlich ist. Im neuen Haus wird unser Ensemble das Publikum unter guten Bedingungen empfangen und selbst ebenso arbeiten können“, erklärt Wolfgang Schaller freudig.

Mit dem neuen Kraftwerk Mitte entsteht ein Kulturstandort in zentrumsnaher Lage und guter Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Das Industrieareal wird aufgewertet und die historisch wertvolle Bausubstanz saniert, teilte die Stadt Dresden mit. Die Staatsoperette und die Hauptbühne des TJG ziehen in das Erdgeschoss im Neubau ein. Das Puppentheater und die Studiobühne werden im Erdgeschoss der ehemaligen Maschinenhalle ihre neuen Räumlichkeiten beziehen.

In den nächsten drei Monaten stehen die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen an. Dazu gehören der Aushub der Baugrube und der Beginn der Roharbeiten. Im Sommer 2016 ist die Übergabe der Bauwerke geplant, so dass Theater und Operette Ende 2016 ihren Betrieb in ihrem neuen Zuhause aufnehmen können. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 96 Millionen.

Nadine Steinmann

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