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Glück und Pech, Freunde und Frauen: Gunther Emmerlich im Interview

Glück und Pech, Freunde und Frauen: Gunther Emmerlich im Interview

Da gibt es zwei Hände voll - mindestens. Aber als ich in Dresden vorgesungen habe und hier von der Hochschule weg engagiert wurde, das war der Ritterschlag.

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Gunther Emmerlich wird 70.

Quelle: Archiv

Welches war Ihr beglückendster Auftritt?

Wobei schaudert es Sie noch heute?

Den Tod meiner Mutter konnte ich nicht fassen. Beruflich betraf es eine meiner ersten Partien, den Mönch in „Don Carlos“. Ich stand ganz hinten auf der Bühne mit der Kapuze überm Kopf und habe das Orchester nicht gehört. Es war grauenvoll.

Wer oder was ist Ihr bester Freund?

Ich habe ungefähr fünf Freunde, die es seit über 50 Jahren gibt, mit denen ich durch Dick und Dünn gegangen bin. Wir hören auch mal länger nichts voneinander, aber sie rufen an, wenn man sie braucht.

Was hält Sie bei Laune und was körperlich fit?

Die Musik und Tischtennis. Erst kürzlich habe ich meinen Sohn und Freunde – wenn auch knapp – noch besiegen können. Außerdem wandere ich ganz gern ohne es zu übertreiben mit meiner Wandergruppe „Bündnis 98 – Die Blauen“. Die Strecken werden so gewählt, dass auch Wirtshäuser in der Nähe sind.

Welchen Typ Frau hätten Sie gern noch als Ihre Co-Moderatorin beim SemperOpernball?

Barbara Schöneberger. Die Organisation und die Auswahl liegen aber beim Ballverein.

Wird es jemals passieren, dass Gunther Emmerlich „ausgeredet“ hat?

Mit meinem Buch „Ich wollte mich mal ausreden lassen“ ging es mir darum, Themen etwas ausführlicher zu benennen, als das zum Beispiel in Interviews möglich ist. Aber ich kenne auch Leute, mit denen es sich mit einem guten Rotwein vor dem Kamin vortrefflich schweigen lässt.

Genia Bleier

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