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Glocken der Dresdner Hofkirche „beteiligen“ sich am Dixieland Festival

Glocken der Dresdner Hofkirche „beteiligen“ sich am Dixieland Festival

Die Dixieland-Parade und die Glocken der Dresdner Hofkirche sind sich am Sonntagnachmittag kurzzeitig akustisch in die Quere gekommen. Als die Parade gegen 16.15 Uhr am Terrassenufer stoppte, begannen die Kirchenglocken für etwa zehn Minuten zu läuten.

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Die Glocken der Dresdner Hofkirche "beteiligten" sich am Sonntag an der Dixieland-Parade.

Quelle: Franziska Schmieder

Dadurch sei die Musik rund um die Kathedrale kaum zu verstehen gewesen, beschwerten sich einige Dixieland-Fans gegenüber DNN-Online.

Das Geläut kündige jeden Sonntag die Heilige Messe in polnischer Sprache an, die ab 16.30 Uhr stattfindet, erklärte Dompfarrsekretärin Regina Cernoch auf Anfrage von DNN-Online. „Die Messe findet auch während des Dixieland-Festivals statt. Wie jedes Jahr haben wir das beim Ordnungsamt angemeldet und gebeten, dass die Musik draußen nicht so laut ist, damit wir einen Gottesdienst abhalten können“, so Cernoch. Das habe gut geklappt, von der Parade sei nichts zu hören gewesen.

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Höhepunkt des Festivals ist dann der Sonntag.

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Volle Schiffe - wie immer war die Riverboat-Shuffle des Dixieland-Festivals sehr beliebt.

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Dixieland-Pressesprecher Jürgen Richter erlebte die Beteiligung der katholischen Kirche vor Ort mit. „Als das Bimmeln losging, stand ich gerade am Italienischen Dörfchen. Das war 16.15 Uhr“, berichtete Richter. Fünf Minuten später hätten die Musiker begonnen zu spielen, kurze Zeit später seien die Glocken auch schon wieder verstummt. Erfreut über die kurzzeitige akustische Störung sei er zwar nicht gewesen, so Richter. Aber man könne das Läuten natürlich nicht verbieten, zeigte er sich verständnisvoll. Beschwerden über das Glockengeläut seien bei den Festival-Organisatoren nicht eingegangen, ergänzte er.

Die Dixieland-Parade hatte dieses Jahr zum ersten Mal einen viertelstündigen Stopp am Terrassenufer eingelegt, sodass die Zuschauer nicht nur die vorbeiziehenden Wagen sehen, sondern auch den Live-Jazz genießen konnten. Laut Pressesprecher Jürgen Richter reagierten die Festivalbesucher sehr positiv auf die Neuerung.

ttr

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