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Geh8-Kunstprojekt in Dresden-Pieschen kämpft mit Brandschutzkonzept

Geh8-Kunstprojekt in Dresden-Pieschen kämpft mit Brandschutzkonzept

Das Kunstraum- und Atelierprojekt „Geh8“ e.V. an der Gehestraße 8 in der Leipziger Vorstadt könnte noch im Herbst wiederöffnen. Mitte Mai mussten die Künstler das ehemalige Wagenausbesserungswerk der Deutschen Bahn, das sie seit 2007 angemietet hatten, räumen.

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Das Kunstraum- und Atelierprojekt „Geh8“ e.V. an der Gehestraße ist aktuell gesperrt.

Quelle: Stephan Lohse

Der Grund: Die Räumlichkeiten erfüllen nicht die Brandschutzvorschriften, die eingehalten werden müssen, wenn größere Veranstaltungen, wie zum Beispiel eine Vernissage, stattfinden. Nun hat der Verein 6000 Euro Spenden gesammelt, die es braucht, um eine neues Brandschutzkonzept umzusetzen.

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Das Kunstraum- und Atelierprojekt „Geh8“ ist aktuell wegen Brandschutzmängerln gesperrt. Die Macher wollen aber schnellstmöglich wieder öffnen.

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„Wir bedanken uns bei allen Spendern und sind zuversichtlich, im Oktober wieder öffnen zu können“, sagt der Installations-Künstler Paul Elsner. Bis zur Wiedereröffnung liegen aber noch einige Probleme vor den Kreativen. „Wir haben bei der Stadt beantragt, das Haus als Sonderbau einzutragen und ein Brandschutzkonzept eingereicht, das vorsieht, zwei alte Türen gegen feuerfeste auszutauschen und einen neuen Fluchtweg zu schaffen“, sagt Elsner. Das  Konzept war für das Bauamt jedoch nicht ausreichend, weshalb die Behörde Anfang August weitere Unterlagen einforderte. „Wir haben Angst, dass die für den Umbau gesammelten Spenden nicht ausreichen, weil das Bauamt nun einen Nachtrag fordert und deshalb höhere Kosten für den Architekten entstehen, der das Projekt bearbeitet“, sagt Elsner.

Die Verzögerungen bei der Genehmigung des Brandschutzkonzeptes ist nicht das einzige Problem, das den Künstlern vom Geh8 an die Nieren geht. Seit Mai dürfen nicht nur keine Ausstellungen mehr in dem Gebäude stattfinden, die Nutzung der Ateliers der 15 ansässigen Künstler ist ebenfalls untersagt worden. „Da die Bahn die Räume bereits vor uns als Werkstatt und Bürofläche genutzt hat, verstehen wir nicht, warum wir nicht das Gleiche tun können und der Brandschutz dem im Wege steht“, ärgert sich Elsner. In der Stadtverwaltung scheint man sich des Nutzungsverbotes selber nicht sicher zu sein. „Aus der Nutzungsuntersagung ergibt sich nicht, dass eine Büronutzung untersagt worden ist“, antwortet Stadt-Sprecher Karl Schuricht auf Anfrage von DNN-Online im Rathaus ohne auf die Nutzungsmöglichkeit als Werkstatt einzugehen. Der zuständige Mitarbeiter sei derzeit im Urlaub, so Schuricht weiter.

Hauke Heuer

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