Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Geburtstagsständchen für Richard Wagner in Dresden: Tausende lauschen gemeinsam mit Olaf Schubert

Geburtstagsständchen für Richard Wagner in Dresden: Tausende lauschen gemeinsam mit Olaf Schubert

Die Staatskapelle Dresden hat ihrem einstigen Kapellmeister Richard Wagner (1813-1883) am späten Dienstagabend ein Geburtstagsständchen gebracht und damit Tausende Menschen angelockt.

Voriger Artikel
Herman van Veen kommt am Sonnabend mit seinem Album "Für einen Kuss von Dir" nach Dresden
Nächster Artikel
Freiräume für Kreative: Dresdner suchen bei Löbtau-Spaziergang Ideen für Kunstprojekt

Olaf Schubert hielt die Festrede auf Wagner

Quelle: Christian Juppe

Während in der Semperoper das Orchester und Chefdirigent Christian Thielemann ein Programm mit Auszügen aus Wagner-Opern boten, konnten draußen die Fans auf dem Theaterplatz auf einer großen Videowand das Geschehen miterleben.

php001ed13b88201305220851.jpg

Tausende Dresdner lauschten dem Festprogramm für Richard Wagner - die Rede dazu hielt Comedian Olaf Schubert.

Zur Bildergalerie

Thielemann entfaltete die ganze Klangpracht der „Wunderharfe“ - so wurde die Hofkapelle in Dresden von Wagner genannt. Startenor Jonas Kaufmann (Tenor) wurde mit Bravo-Rufen und tosendem Applaus gefeiert - genau wie die Musiker und Thielemann. Das Programm enthielt Auszüge aus Werken, die Wagner in Dresden uraufführen ließ oder die hier entstanden - „Rienzi“, „Der fliegende Holländer“, „Tannhäuser“ und „Lohengrin“. Hinzu kam die „Faust“-Ouvertüre aus einer unvollendet gebliebenen Sinfonie Wagners.

Die Dresdner komplettierten das mit einem Stück von Hans Werner Henze. Der im Herbst 2012 in Dresden gestorbene Komponist hatte ursprünglich im Auftrag der Staatskapelle und der Salzburger Festspiele ein Stück mit dem Arbeitstitel „Isoldes Tod“ schreiben wollen. Er kam nicht mehr dazu. Thielemann wählte deshalb Henzes Orchesterstück „Fraternité“. Die Dresdner wollten praktisch in das Jubiläum „hereinfeiern“.

Die Festrede auf dem Theaterplatz hielt Comedian Olaf Schubert, der auf launige Art den Maestro auch kritisch hinterfragte. Der Komiker philosophierte unter anderem über die hinlänglich bekannten Geldprobleme Wagners und stellte eine Beziehung zur aktuellen Finanzkrise her. Parallel mit der Aufführung in der Oper wurde auf dem Theaterplatz der „Einzug der Gäste“ aus dem „Tannhäuser“ angestimmt. Kaufmann und Thielemann nahmen anschließend noch ein Bad in der Menge. Der Dirigent räumte dabei eine „fast grenzenlose Verehrung“ für Wagner ein: „Man liegt ihm zu Füßen“.

Fotos: Christian Juppe

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur News

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr