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Freundschaft, Mode, Aids - Ausstellungen im Dresdner Hygiene-Museum

Freundschaft, Mode, Aids - Ausstellungen im Dresdner Hygiene-Museum

Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden stellt weiter die zentralen Dinge des Lebens in den Mittelpunkt seiner Arbeit. In diesem Jahr seien Sonderausstellungen zu den Themen Freundschaft, Krankheit und Mode geplant, teilte Direktor Klaus Vogel am Donnerstag in Dresden mit.

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Quelle: Dominik Brüggemann

Den Auftakt macht „Freundschaft. Die Ausstellung über das, was uns verbindet“ (18. April bis 1. November).

Sie widmet sich der Renaissance eines Wertes in Zeiten von Social Media und allgemeiner Verunsicherung. „Freundschaft ist heute so attraktiv, weil sie Sicherheit und Solidarität verspricht, ohne dabei das Freiheitsbedürfnis des Einzelnen einzuschränken“, lautet die zentrale These der Exposition.

Vom 6. Juni bis 23. August folgt „A.I.D.S“ als Bildgeschichte der Kommunikation über die Krankheit. Das Hygiene-Museum besitzt nach eigenen Angaben die weltgrößte Plakatsammlung zu diesem Thema - mehr als 10 000 Aids-Plakate aus 147 Ländern, bei denen die Prävention im Vordergrund steht. Als dritte Sonderausstellung folgt im Herbst die Schau „Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode“. Sie entstand im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und hat dort demnächst Premiere. Dresden ist die zweite Station. Die Schau bewegt sich im Dreieck von Konsum, Ökonomie und Ökologie. Direktor Vogel will vor alle jene jungen Besucher erreichen, die mit großen Beuteln von Billigmarken ins Museum kommen, weil sie einen Besuch dort mit einem Gang in Dresdner Klamottenläden verbinden.  

Ferner will das Museum seine Dauerausstellung an einigen Stellen überarbeiten und eine neue Konzeption für das integrierte Kindermuseum entwickeln. Vogel gab bereits einen Ausblick auf das Jahr 2016. Dann sollen die Themen „Sprache“ - eine Ausstellung in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt - und „Scham“ eine Rolle spielen.

Der Direktor verwies am Donnerstag auch auf finanzielle Probleme. Seit Gründung der Museumsstiftung 1999 ist die Grundfinanzierung von jeweils 2,5 Millionen Euro von der Stadt Dresden und dem Land Sachsen trotz steigender Preise konstant geblieben. Beide Geldgeber zahlen seit 2013 je 100 000 Euro pro Jahr über einen zusätzlichen Haushaltstitel. Einen Extra-Etat für Renovierung und Baukosten gibt es nicht mehr. „Da bröckelt der Putz, da regnet es zum Dach herein“, beschrieb Vogel den Reparaturbedarf. In Gesprächen mit den Stiftern will er erreichen, dass zumindest die Tarifsteigerungen übernommen werden und nicht zulasten des Ausstellungsetats gehen.

dpa

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