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Frauen wollen eReader, Männer Tablets: Generation 50+ begeistert sich zusehends für digitale Bücher

Frauen wollen eReader, Männer Tablets: Generation 50+ begeistert sich zusehends für digitale Bücher

Weil sich auch das klassische Publikum des Buchhandels, die Generation 50+, in zunehmendem Maße für digitale Bücher erwärmt, hat das Dresdner "Haus des Buches" nun einen speziellen, 20 Quadratmeter großen "Tolino-Shop" für neue eBuch-Lesegeräte und Tablett-Computer eingerichtet.

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Buchhändler Felix Herbst prüft in der neuen Tolino-Abteilung im Dresdner Haus des Buches einen eReader.

Quelle: Heiko Weckbrodt

Zudem bietet die Thalia-Filiale inzwischen "eReader-Abende" an, bei der angehende eBuch-Leser nach all jenem fragen können, was sie schon immer wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten.

Und die Resonanz auf den neuen Schwerpunkt ist recht groß, freut sich "Haus des Buches"-Chefin Christiane Treder. "Natürlich steht bei uns das Buch aus Papier im Mittelpunkt und wird es immer bleiben", betont sie. "eReader und Tablets haben für uns inzwischen einen ähnlichen Stellenwert wie DVDs, Hörbücher und andere Zusatzmedien." Allein in der vergangenen Woche habe das Thalia-Haus 125 Prozent mehr eReader-Umsatz realisiert als in der gleichen Woche des Vorjahres.

Den eBuch-Trend in der Leserschaft kann auch Felix Herbst nur bestätigen. Der gelernte Buchhändler leitet nicht nur die neue "Tolino"-Abteilung (benannt nach der eReader-Familie von Thalia), sondern veranstaltet auch die "eReader-Abende", die sich vor allem an Berufstätige richten - daher auch der recht späte Beginn jeweils 20.15 Uhr. Ein bis zwei Mal im Monat präsentiert Herbst um diese Zeit im "Haus des Buches" am Dr.-Külz-Ring die neuesten eBuch-Lesegeräte von "Thalia", beantwortet Fragen aus dem Publikum. Und die Fragen sind fast immer die gleichen: Ob man mit den Geräten dann nur Thalia-eBücher lesen kann, wie man die digitalen Romane aufs Gerät bekommt, wie man die Schrift größer einstellt und so weiter - ganz ähnliche praktische Dinge, wie sie auch von den Besuchern der "eBibo-Sprechstunden" der städtischen Bibliotheken immer wieder zur Sprache kommen.

"Immer mehr Menschen, die eigentlich gar nicht so computeraffin sind, interessieren sich jetzt für diese Geräte", schätzt Treder ein. Und dabei sind die Geschmäcker durchaus unterschiedlich: "Frauen kaufen bei uns eher eReader, Männer wollen Tablets", hat Herbst beobachtet. Und: Jüngere kaufen auch eher die Tablettrechner mit Farbbildschirm, weil man darauf Comics besser angucken kann, während für Senioren eher entscheidend ist, dass das Gerät nicht so viel kostet (was eher auf eReader mit passivem, energiesparendem Bildschirm zutrifft) und das Schriftbild gut vergrößert werden kann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.12.2013

hw

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