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Fotografie-“Portrait“-Wettbewerb Dresden

Carla van de Puttelaar Fotografie-“Portrait“-Wettbewerb Dresden

Im Festspielhaus Hellerau sind derzeit in einer Ausstellung 70 künstlerische Arbeiten von Finalisten des ersten „Portraits – Hellerau Photography Award“ zu sehen, die von einer Fachjury aus über 500 Eisendungen rund um den Erdball ausgewählt wurden (DNN berichteten).

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Carla van de Puttelaar, aus der Porträtserie „Galateas“

Dresden. Im Festspielhaus Hellerau sind derzeit in einer Ausstellung 70 künstlerische Arbeiten von Finalisten des ersten „Portraits – Hellerau Photography Award“ zu sehen, die von einer Fachjury aus über 500 Eisendungen rund um den Erdball ausgewählt wurden (DNN berichteten). In einer kleinen Serie von Kristin Dittrich, Gründerin der Shift School für Fotografie in Dresden und Jurorin des Wettbewerbs, stellen wir einige Fotografen und ihre Arbeit im Kurzporträt vor. Heute: Carla van de Puttelaar.

In der griechischen Mythologie schuf der Bildhauer Pygmalion einst eine Statue einer wunderschönen Frau, die er Galatea nannte. Er verliebte sich unsterblich in das Abbild dieser Statue, so dass er die Göttin Aphrodite bat, der steinernen Schönheit Leben einzuhauchen. Und so geschah es. Dieses Porträt stammt aus der Serie „Galateas“ und wurde 2009 von einer der bekanntesten, zeitgenössischen Künstlerinnen aus Holland, Carla van de Puttelaar aufgenommen. Sie übersetzte diesen, alten griechischen Mythos in ein Serie zeitgenössischer Porträts eines rothaarigen, schönen Mädchens. Weiss schimmernd, fasst durchsichtig und zerbrechlich wie Porzellan wirkt die Haut der jungen Frau. Licht und Farben des Porträts nehmen auf das Vermächtnis der niederländischen Malerei aus dem 17. Jahrhundert Bezug. Doch durch die Entscheidung mit den Mitteln digitaler Ausbelichtung mit dem Medium Fotografie zu arbeiten entsteht eine stimmige Übersetzung eines individuellen Porträt des 21. Jahrhunderts. Carla van de Puttelaar wurde 2009 vom Elseviers Magazin zu den 100 top niederländischen Künstlerinnen gekürt. Sie wird in New York von der bekannten Danziger Galerie vertreten.

Die Ausstellung läuft noch bis 26. März im gesamten Gebäude des Festspielhauses Hellerau. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonnabend 14-18 Uhr und jeweils eine Stunde vor und nach Veranstaltungen. Der Eintritt ist frei.

Am 12. März wird es 16 Uhr einen Kuratorenrundgang, am 14. März ab 19 Uhr eine öffentliche Veranstaltung des Forums für zeitgenössische Fotografie in der Ausstellung geben.

Von DNN

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