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Finanzierungslücke beim Dresdner Palais Sommer - Organisatoren hoffen auf Spenden

Finanzierungslücke beim Dresdner Palais Sommer - Organisatoren hoffen auf Spenden

„24 tolle, entspannte künstlerische Tage": So formuliert Projektleiterin Stefanie Stein, was der Palais Sommer auch in diesem Jahr sein soll. Doch damit das kostenfreie Event vom 1. bis 24. August auch in der Form stattfinden kann, die sich die Veranstalter rund um den ehrenamtlichen Geschäftsführer Jörg Polenz vorstellen, braucht es Geld.

Genauer gesagt: braucht es noch 36.000 Euro, um eine Finanzierungslücke zu schließen, die durch den Wegfall kleinerer Sponsoren wie Budweiser entstanden ist. Man hofft auf Spenden.

Dazu starteten die Macher eine Unterstützungskampagne auf der Crowdfunding-Plattform startnext. Dort können alle Willigen große, kleine und Kleinstspenden tätigen, um die Veranstaltung zu unterstützen. Am Dienstag lag der Spendenstand bei knapp über 4000 Euro, bis Mitte Juli läuft die Sammlung. Polenz rechnet vor: „Wir bräuchten noch rund 1200 Spender, die 25 Euro geben und dafür 24 Tage kostenlos Kulturveranstaltungen genießen können."

Dazu gibt es je nach Höhe der Spende ein Dankeschön. Für zehn Euro winkt zum Beispiel die Einladung zur Dankeschön-Party, für 100 Euro wird der Name des Spenders im Programmheft zu lesen sein und für 250 Euro Spende gibt es eine limitierte Zeichnung. Für 6000 Euro kann man sogar Stifter des in diesem Jahr zum ersten Mal dotierten Canaletto-Preises sein. Dieser geht mit 5000 Euro Preisgeld an den Künstler, der laut Besuchermeinung das beste Bild des Plein Air gestaltet hat. „Selbstverständlich kann eine Spende auch ohne den Weg über das Internet abgegeben werden", erklärt Polenz, um auch wenig internetaffine Interessierte anzusprechen.

Das Gesamtbudget beträgt 128.000 Euro, 26 Prozent davon sind noch offen, der Rest wird über Förderer, Gastronomie und Verkauf finanziert. Kommen die fehlenden 36.000 Euro zusammen, haben sich die Organisatoren viele schöne Ideen überlegt, um ihr Programm auszugestalten. Aleko Adamia, künstlerischer Leiter des Plein Air, hat eine Gruppe von Künstlern an der Hand, die mehrere zwei mal drei Meter große Leinwände über Tage hinweg gestalten wollen. Eine Leinwand kostet 900 Euro.

Zum ersten Mal werden auch Diplomanden der Dresdner Kunsthochschule sowie der Kunstakademie Georgiens, dem Heimatland Adamias, mitwirken. „Die Zusammenarbeit von hochprofessionellen mit frisch gebackenen Künstlern wird spannend", verspricht er. Man steht in Verhandlungen mit Deutschlandradio Kultur, das die Hörspielnächte unterstützen soll. Daniel Zenziper, verantwortlich für den Publikumsrenner Klaviernächte, steht bereits in Verhandlungen mit Pianisten. „Wir wollen ein anspruchsvolles Programm mit Werken von Insidern und Meistern", formuliert er das Ziel. Auch Yoga im Park sei wieder dabei, Marionettentheater für Kinder und Erwachsene, das Palais Poesie – ein Forum für junge Dichter – eine Chornacht, die Salsa-Sommernacht zum Stadtfestwochenende und vieles weiteres.

„Wir können das Programm im Moment nur stückweise angehen", sagt Polenz. Sie wissen einfach nicht, wie viel Geld schlussendlich zur Verfügung stehen wird. Doch das Team ist guter Hoffnung. „Wir wollen das Programm ausbauen, nicht zurückschrauben." Bei 15.000 Besuchern im Jahr 2013 sei noch Luft nach oben.

Franziska Schmieder

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