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Faszination Licht: "Hi Lights" in den Technischen Sammlungen Dresden

Faszination Licht: "Hi Lights" in den Technischen Sammlungen Dresden

Licht ist der Ursprung allen Lebens, ohne Licht geht gar nichts! Licht schafft Leben, Licht macht glücklich und belebt die Sinne, Licht ist ultraschnell, faszinierend, universell einsetzbar und für uns so alltäglich - aber auch schwer zu (be)greifen.

Die Technischen Sammlungen widmen sich, anlässlich des Internationalen Jahr des Lichts, gemeinsam mit dem Frauenhofer-Institut für Werkstoff und Strahltechnik und anderen Partnern, mit einer Sonderausstellung dem Thema. "Hi Lights! Neues vom Licht" ist vor allem für Kinder und Jugendliche gedacht, lässt aber auch erwachsenen Besuchern ein Licht aufgehen lässt.

"Licht kann man am besten im Dunkeln sehen", sagt Holger Seifert, der die Ausstellung mit konzipierte. So präsentieren sich die Räume auch ziemlich düster, aber dafür setzen die Exponate Glanzlichter und vermitteln dem Besucher die Möglichkeiten die Licht bietet - von historischen Apparaten bis hin zur modernen Photonik, der Lehre von den Lichtteilchen. In einer Lichtwerkstatt können sich die Besucher spielerisch dem Thema nähern, experimentieren und selbst ausprobieren, was man mit Licht alles machen kann.

Diente künstliches Licht früher vor allem der Beleuchtung, bescherte die wissenschaftliche Erforschung des Mediums der Menschheit immer neue Anwendungsgebiete, so zum Beispiel die Lasertechnik. Egal ob eine Lichtshow am Himmel, der Barcode an der Kasse, ob Augenlasern oder Metallbearbeitung ohne Laser sind viele Technologien gar nicht denkbar. Mit Lasern wird beschriftet, gehärtet, gemessen, geschnitten, gebohrt und vieles mehr - ein Laser ist schneller und präziser als andere Werkzeuge. Warum und wie das funktioniert, wird in der Ausstellung deutlich. Die Eigenschaften und die Wirkungsweise dieses besonderen Lichts kann an Mitmachstationen ausprobiert werden. Tischfußball mit Laserstrahlen macht echt Spaß und wer mag, kann sich mittels eines Beschriftungslasers ein individuelles Mitbringsel fertigen. Laser wurden auch schon auch zu DDR-Zeiten gebaut, in Dresden, Pirna, Jena und Halle. Einige dieser heute "antiken" aber teilweise noch funktionierenden Geräte können neben hochmodernen Exponaten der Photonik bestaunt werden.

Neben Vergangenheit und Gegenwart gibt die Ausstellung auch einen Ausblick in die Zukunft. Licht beflügelt ja schon immer die Fantasie der Menschen. Gibt es wirklich einmal ein Schwert für Hobby-Jedi Ritter oder eine Tarnkappe wie sie Harry Potter hatte? Heute noch Vision, aber vielleicht bald Realität. Nach der Erleuchtung kann man auf dem Heimweg dann ja darüber nachdenken, dass heute noch 1,3 Milliarden Menschen ohne Stromversorgung und damit ohne elektrisches Licht leben.

Auch die Kunst kommt ohne Licht nicht aus. Das Theater Junge Generation widmet sich deshalb mit einem "Gespenster-Forschungsprojekt" in den Technischen Sammlungen dem Thema. Premiere ist am 27. Juni.

"Hi Lights! Neues vom Licht" wird morgen eröffnet und ist bis 19. Juni kommenden Jahres zu sehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2015

Monika Löffler

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